vergrößernverkleinern
Timo Boll beklagt Manipulationen an Tischtennis-Schlägern
Timo Boll gewann bei Olympischen Spielen noch keine Einzelmedaille © Getty Images

Tischtennis-As Timo Boll spricht vor seiner fünften Olympia-Teilnahme bereits von den Spielen in vier Jahren. Wenn der Körper mitspielt will er so lange spielen.

Tischtennis-Altmeister Timo Boll kann sich vorstellen, seine Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio fortzusetzen.

"Solange der Körper noch funktioniert und ich mich fit fühle, wird auch meine Motivation nicht geringer. Deshalb ist Tokio nicht unrealistisch", sagte der 35-Jährige: "Es ist jetzt aber auch kein Muss. In meinem Alter kann viel passieren."

Er wisse beispielsweise nicht, ob er sich im Falle einer weiteren schweren Verletzung noch einmal zurückkämpfen könne, sagte Boll, der in Rio vor seiner fünften Teilnahme an Olympischen Spielen steht. Deshalb mache er sich parallel bereits Gedanken über die Zeit nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn: "Man macht sich natürlich schon einen Kopf darum, was danach kommen könnte und baut sich vielleicht auch schon ein bisschen was auf", sagte der Rekordeuropameister. 

Dem Tischtennissport will Boll dabei auf jeden Fall erhalten bleiben: "Es wäre blöd, gar nichts mehr im Tischtennis zu machen, wenn man sich über viele Jahre so ein Know-how angeeignet hat, den Sport quasi studiert hat. Eine bessere Ausbildung kann man eigentlich nicht haben", sagte der frühere Weltranglistenerste: "So ganz loslassen ist vermutlich schwierig für mich."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel