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Im argentinischen Fußball geht es drunter und drüber © Getty Images

Nach dem Rücktritt von Nationaltrainer Gerardo Martino gibt Argentiniens Fußballverband den Olympia-Kader bekannt. Dieser sorgt für neues Chaos im Land.

Nur einen Tag nach dem Rücktritt von Nationaltrainer Gerardo Martino wegen Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung des Olympiakaders hat Argentiniens Fußballverband AFA reagiert und plötzlich ein 18-köpfiges Aufgebot für die Sommerspiele in einem Monat in Rio de Janeiro samt Trainer präsentiert.

Wie erwartet wird U20-Coach Julio Olarticoechea, Weltmeister von 1986, zum verantwortlichen Betreuer des Olympiateams befördert.

Statt Ruhe brachte die neue Liste, von der AFA als endgültig abgestempelt, aber nur noch mehr Chaos in den krisengeschüttelten Verband. "Die offizielle Liste wird vom NOK erst am 14. Juli präsentiert. Es müssen noch Namen festgelegt werden", antwortete Gerardo Werthein, Präsident des nationalen olympischen Komitees COA.

Denn kurz nach Veröffentlichung der Liste, die keine prominente Namen enthält, hatte bereits Erstligist CA Independiente angedeutet, dem nominierten Abwehrspieler Victor Cuesta keine Freigabe für die Spiele zu erteilen. Zudem tauchen im Kader weitere Namen auf, die im Vorfeld keine Einwilligung von ihren Klubs erhalten hatten.

Martino hatte am Dienstag entnervt von vielen Unzulänglichkeiten im Verband seinen Rücktritt erklärt. Das Fass zum Überlaufen brachte die fehlende Unterstützung der AFA beim Kampf um die Freigabe der vorgesehenen Olympia-Akteure. Aus dem 35-köpfigen Vorabkader lagen bis Montag nur zwölf feste Zusagen vor.

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