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Rio
Am 5. August beginnen in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele © Getty Images

Einen Monat vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) sorgen in Brasilien Berichte über korrupte Machenschaften zu Lasten der einheimischen Athleten für Aufsehen.

Wie der TV-Sender Globo meldet, sollen Zuschüsse in beträchtlicher Höhe teilweise nicht bei den Sportlern angekommen sein.

Die Ermittlungen der brasilianischen Behörden konzentrieren sich demnach auf die Zusammenarbeit nationaler Sportverbände mit einer brasilianischen Vermarktungsfirma, die an der Ausschüttung der Gelder in Höhe von umgerechnet 8,3 Millionen Euro beteiligt ist.

"Es geht um Geld, das für die Vorbereitung der Spiele eingesetzt werden sollte", wird Tacio Muzzi von der Bundespolizei in Rio zitiert: "Für Material, Training, Reisen und andere Dinge." Das brasilianische Sportministerium kündigte eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden an.

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