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TENNIS-OLY-2016-RIO-PODIUM
Angelique Kerber (l.) gewann 2016 die Australian Open © Getty Images

Unmittelbar nach dem verlorenen olympischen Finale blickt die Kielerin bereits auf die nächsten Spiele voraus. Der olympische Geist beeindruckt die Weltranglistenzweite.

Kurz nach ihrer Final-Niederlage im olympischen Tennis-Turnier hat Angelique Kerber ihren Blick bereits nach vorne gerichtet.

"Ich bin auf jeden Fall heiß", sagte die Weltranglistenzweite in Bezug auf eine mögliche Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.

Auch wenn die Enttäuschung nach der 4:6, 6:4,1:6-Pleite gegen die Puerto-Ricanerin Monica Puig derzeit noch überwiege, zog Silbermedaillengewinnerin Kerber ein euphorisches Fazit ihres Abschneidens in Rio. "Das war ein Kindheitstraum. Das Schönste ist, dass ich sie (die Medaille, Anm. der Redaktion)nie wieder hergeben muss."

Auch für das Miteinander in Rio findet Kerber, die als Individualsportlerin meist alleine durch die Welt reist, nur lobende Worte:  "Wenn man ins olympische Dorf fährt und nicht ins Hotel, einsam, sondern mit dem Team zusammen ist, zusammen essen geht und während der Matches in die Box schaut, und das Team viel größer ist, das ist ein ganz anderes Gefühl."

Dieses Gefühl weiter genießen kann Kerber aber nicht: Bereits in der kommenden Woche steht für die Kielerin das WTA-Turnier in Cincinnati (USA) auf dem Program. 

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