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Joachim Eilers muss im Viertelfinale die Segel streichen © Getty Images

Der Chemnitzer Joachim Eilers ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro erwartungsgemäß im Viertelfinale des Sprintturniers ausgeschieden.

Der 26-Jährige verlor gegen den favorisierten australischen Vizeweltmeister Matthew Glaetzer mit 0:2 Läufen. Im Rennen um die Plätze fünf bis acht war Eilers dann aber siegreich und beendete den Wettkampf auf einem guten fünften Rang.

Bundestrainer Detlef Uibel war damit zufrieden. "Das ist in Ordnung, ich hoffe, dass er nun im Keirin angreifen kann", sagte er.

Im Keirin ist Eilers amtierender Weltmeister und daher am Dienstag einer der Medaillenanwärter, im Sprintturnier war er als Außenseiter den Start gegangen. Die Medaillen werden am Sonntag (ab 17.04 Uhr OZ/22:04 Uhr MESZ) ausgefahren. Im Finale der Königsdisziplin der Sprinter kommt es zum rein britischen Duell zwischen Olympiasieger Jason Kenny und Callum Skinner.

Der zweite deutsche Starter Maximilian Levy war im Achtelfinale ausgeschieden, gewann nach einer guten Vorstellung aber das Platzierungsrennen um die Ränge neun bis zwölf. Der Cottbuser schloss das Sprintturnier damit als Neunter ab.

"Für Keirin war es wichtig, so einen Massensprint zu gewinnen. Mein Körpergefühl ist nicht so gut, aber das Rennen wird mit Herz und Kopf entschieden. Ich werde kämpfen", sagte Levy. Auch der 29-Jährige hat am Dienstag Medaillenchancen.

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