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Draymond Green (r.) spielte mit 9,8 Minuten fast so wenig wie Harrison Barnes
Draymond Green (r.) spielte mit 9,8 Minuten fast so wenig wie Harrison Barnes © Getty Images

Ein NBA-Kollege spottet über Harrison Barnes' Bankrolle bei Olympia in Rio. Auch die User in den sozialen Medien lästern über Nowitzkis neuen Kollegen.

Die gute Nachricht für Harrison Barnes: Er darf sich nach dem 96:66 (52:29) der USA gegen Serbien Olympiasieger nennen.

Die schlechte Nachricht: Barnes hat dazu wenig beigetragen. Gerade einmal 7,8 Minuten absolvierte Barnes für Team USA im Schnitt in Rio. Nur in vier von acht Partien kam er überhaupt zum Einsatz.

Der Neuzugang von Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks muss deswegen mit Häme leben. Der Spott kommt wie üblich aus den sozialen Medien, aber auch von einem NBA-Kollegen.

Brandon Jennings, der einst 55 Punkte für die Milwaukee Bucks erzielte und in der kommenden Saison für die New York Knicks die Basketballschuhe schnürt, machte sich über Barnes lustig.

"Harrison Barnes bekommt keine Sekunde? Er trägt sein Warm Up-Shirt die gesamten Spiele über", twitterte Jennings, der dort häufiger seinen Gedanken freien Lauf lässt.

Als Barnes im Finalspiel gegen Serbien bei klarer Führung das Parkett betreten durfte, schien sich auch Jennings zu freuen.

Antworten der User, dass Barnes zumindest den Sprung ins Olympiateam geschafft und damit Jennings einiges voraus habe, entgegnete der 26-Jährige (zurecht), dass dies nur an den Absagen von LeBron James, Russell Westbrook, James Harden & Co. gelegen habe.

Die User in den sozialen Medien ließen auch kaum ein gutes Haar an Barnes. "Er hat im gesamten Turnier kostenlose Courtside-Plätze erhalten", war zu lesen. Als sich die UNC darüber freute, dass nun 13 Absolventen ihrer Uni eine Olympia-Teilnahme vorweisen können, entgegnete ein User, dass Barnes nicht zähle.

Dirk Nowitzki wird hoffen, dass sich Barnes davon nicht herunterziehen lässt und mit dem Selbstvertrauen eines Olympiasiegers seine neue Rolle angeht.

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