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Around the Games - Olympics: Day 7
Ryan Lochte verlor im Zuge seiner Falschaussagen mehrere Sponsoren © Getty Images

Die brasilianische Justiz will Ryan Lochte vor Gericht stellen. Nach dem Abschluss der Polizeiermittlungen erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den US-Schwimmer.

Die brasilianische Justiz hat Anklage gegen Ryan Lochte erhoben. Der US-Schwimmer hatte bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit einer Lügengeschichte für Aufsehen gesorgt.

Jetzt muss sich der 32-Jährige wegen Falschanzeige verantworten. Lochte hatte behauptet, er und drei weitere Teamkollegen seien an einer Tankstelle überfallen worden.

Justiz holt sich Unterstützung

Durch Aufnahmen einer Überwachungskamera konnte jedoch bewiesen werden, dass seine Geschichte erfunden war. Tatsächlich hatten die anderen Olympioniken wohl hinter der Tankstelle uriniert, er selbst soll ein Werbeschild von einer Wand gerissen haben.

Mit einem Rechtshilfeersuchen holt sich die brasilianische Justiz nun Unterstützung von ihren US-amerikanischen Kollegen, dem Angeklagten drohen ein bis sechs Monate Haft oder ein Bußgeld.

Im Laufe der Ermittlungen verlor Lochte mehrere Sponsoren.

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