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OLY-2016-RIO-HOCKEY-ARG-GER
Deutschland konnte gegen Argentinien eine Niederlage gerade noch abwenden © Getty Images

Die deutschen Hockey-Herren können gegen Argentinien eine Niederlage gerade noch abwenden. Für Unmut sorgen die Entscheidungen der Schiedsrichter.

Schwache Schiedsrichter und starke Gauchos haben den Siegeszug der deutschen Hockey-Männer bei Olympia in Rio vorerst gestoppt.

Die bereits fürs Viertelfinale qualifizierte Mannschaft von Bundestrainer Valentin Altenburg kam gegen Argentinien am Donnerstag nicht über ein 4:4 (3:2) hinaus. Damit verlor Deutschland die Führung der Gruppe B an Erzrivale Niederlande, denn nächsten Gegner am Freitag.

Abwehrspieler Mathias Müller rettete dem Champion mit seinem Treffer 8,9 Sekunden vor Schluss zumindest das Unentschieden. In einer umkämpften Partie mit einigen umstrittenen Entscheidungen der Unparteiischen hatten zuvor Timm Herzbruch (15.), Christopher Wesley (24.) und Mats Grambusch (28.) zum zwischenzeitlichen 3:1 getroffen. Für Argentinien waren Lucas Vila (4.), Pedro Ibarra (29.), Gonzale Peillat (48.) und Matias Rey (57.) erfolgreich.

Nach den Erfolgen gegen Kanada (6:2), Indien (2:1) und Irland (3:2) war es das erste Remis im vierten Spiel. Am Freitag  geht es für die Olympiasieger von Peking 2008 und London 2012 auf ihrem Weg zum erhofften Gold-Hattrick gegen Oranje um den Gruppensieg. Dabei muss die deutsche Mannschaft gewinnen.

Kapitän Moritz Fürste diskutierte nach dem Halbzeitpfiff vehement mit den Schiedsrichtern. Gleich dreimal wurden die Unparteiischen per Videobeweis korrigiert - im zweiten Durchgang wurde es zunehmend hitziger. Deutschland zeigte sein Kämpferherz, doch auch Argentinien gab nie auf. Als die DHB-Männer schon wie der Verlierer aussahen, traf Müller doch noch nach einer Strafecke.

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