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Canoe Sprint - Olympics: Day 14
Sebastian Brendel und Jan Vandery greifen nach einer Medaille © Getty Images

Kanu-König Sebastian Brendel kämpft erneut um Gold, und auch der Rest der deutschen Flotte paddelt zum Abschluss der olympischen Regatta um die Medaillen.

Vier Boote des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) stehen in den Finals am Samstag. "Die Stimmung ist super, wir haben eine dufte Truppe. Wir haben noch einmal vier Chancen", sagte Cheftrainer Reiner Kießler.

Zwei Gold- und eine Silbermedaille haben die deutschen Rennsport-Kanuten bisher aus der Lagoa Rodrigo de Freitas gefischt, die Bilanz könnte noch einmal kräftig aufpoliert werden. 

Traum von der Medaille

"Wir haben unser Minimalziel erreicht. Wir greifen noch einmal an. Mal sehen, was dabei herauskommt", sagte Brendel nach dem souveränen Vorlaufsieg mit Jan Vandrey (beide Potsdam) im Canadier-Zweier über 1000 m. Am Dienstag hatte Brendel im C1 über seine 1000-m-Paradestrecke seinen Olympiasieg von London wiederholt.

Als äußerst chancenreich geht am Samstag auch der Kajak-Vierer der Männer mit den K2-Olympiasiegern Max Rendschmidt/Marcus Groß (Essen/Berlin) an den Start.

Im Vorlauf verwies das Flaggschiff Weltmeister Slowakei auf Rang zwei. "Eine Medaille wäre schön, aber jeder weiß, was ich mir erträume", sagte Max Hoff (Essen) nach dem Rennen über 1000 m. Tom Liebscher (Dresden) komplettiert das Quartett. 

Der krönende Abschluss?

So weit will Ronald Rauhe noch nicht denken. Der 34 Jahre alte Routinier überraschte im Kajak-Zweier über 200 m mit Platz zwei im Halbfinale. "Ich bin gut drauf. Das gibt mir Auftrieb für das Finale", sagte Rauhe, der im Zweier über die Sprintdistanz in Rio de Janeiro mit Liebscher Fünfter geworden war.

Eine Medaille im Einer wäre der krönende Abschluss seiner olympischen Karriere. In Athen 2004 war Rauhe Olympiasieger im K2 über 500 m geworden. "Er war die ganze Zeit im Einer schnell", sagte Kießler.

Schnell war auch der Kajak-Vierer der Frauen bei seinem Halbfinalsieg über 500 m. Das Boot mit Sabrina Hering (Hannover), Franziska Weber (Potsdam), Steffi Kriegerstein (Dresden) und Tina Dietze (Leipzig) geht zwar nicht als Top-Favorit ins Rennen, eine Medaille soll es aber werden. 

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