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Athletics - Olympics: Day 12
Zwischenzeitlich lag Florian Orth in Führung - für das Finale hat es nicht gereicht © Getty Images

Florian Orth und Richard Ringer sind bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Vorlauf über 5000 m ausgeschieden.

Orth kam trotz guter 13:28,88 Minuten in seinem Rennen nicht über Platz 14 hinaus, der deutsche Meister Ringer war zuvor im ersten Vorlauf in schwachen 14:05,01 Minuten 20. geworden.

Topstar Mo Farah (Großbritannien), der als zweiter Läufer nach dem Finnen Lasse Viren (1972/1976) das olympische Gold-Double über 5000 und 10.000 m schaffen kann, erreichte die Entscheidung am Samstag (21.30 Uhr OZ/2.30 MESZ) locker als Dritter des ersten Vorlaufs (13:25,25), den der Äthiopier Hagos Gebrhiwet (13:24,65) gewann. Farah hatte am Samstag Gold über 10.000 m geholt.

Im Finale wird Farah auf keinen einzigen Kenianer treffen, das Trio aus Ostafrika schied überraschend geschlossen aus. Den schnelleren zweiten Vorlauf gewann allerdings der gebürtige Kenianer Paul Chelimo (USA) in 13:19,54.

Ringers Plan geht nicht auf

Auch dessen 41 Jahre alter Landsmann Bernard Lagat, ebenfalls in Kenia geboren, schaffte es 16 Jahre nach seiner 1500-m-Bronzemedaille von Sydney noch einmal in ein olympisches Finale.

Ringer hatte den ersten Vorlauf von der Spitze weg bestritten und das Rennen immens schnell gemacht, um womöglich über die Zeitregel ins Finale zu kommen. Auf der zweiten Rennhälfte brach er aber ein.

Im noch schnelleren zweiten Vorlauf hielt Orth Kontakt zur Spitze, war aber letztlich chancenlos.

Letzter Deutscher in einem olympischen 5000-m-Finale war Jirka Arndt 2000 in Sydney als Achter. 1992 hatte Dieter Baumann über diese Distanz Gold gewonnen und vier Jahre später noch einmal Platz vier belegt.  

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