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Lilly King verwies Julia Jefimowa auf Rang zwei
Lilly King verwies Julia Jefimowa auf Rang zwei © Getty Images

Die umstrittene Russin Julia Jefimowa gewinnt über 100 Meter Brust Silber. Eine US-Amerikanerin verhindert zumindest die Goldmedaille für die Dopingsünderin.

US-Schwimmerin Lilly King hat bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold über die 100 m Brust gewonnen und damit einen Triumph der wegen ihrer Dopingvergangenheit heftig umstrittenen Russin Julia Jefimowa verhindert.

"Ich bin stolz, dass ich sauber gewonnen habe", sagte King.

Die 19 Jahre alte King schlug in 1:04,93 Minuten an und verwies die überführte Dopingsünderin Jefimowa, die ihren Start in Brasilien vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS erstritten hatte, um 57 Hundertstelsekunden auf Platz zwei. Bronze ging an Katie Meili aus den USA (1:05,69).

"Es ist schön, dass wir eine andere Siegerin sehen als die, die wir alle nicht sehen wollten", sagte Bundestrainer Henning Lambertz in der ARD.

Jefimova brach nach dem Rennen in Tränen aus. "All die Sachen, die mit mir passiert sind, sind unglaublich. Versucht mich zu verstehen", sagte die 24-Jährige: "Ich habe Fehler gemacht und wurde für sechs Monate gesperrt. Das zweite Mal war nicht mein Fehler."

Eine deutsche Schwimmerin war auf dieser Strecke nicht am Start.

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