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DOSB New Year Reception
DOSB President Alfons Hörmann (l.) und Michael Ilgner (r.), Präsident der Deutschen Sporthilfe © Getty Images

Die Deutsche Sporthilfe unterstützt die deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit Millionenzahlungen. 92 Prozent der Sportler des 423-köpfigen Aufgebots sind im Laufe ihrer Karriere gefördert worden oder werden bis heute unterstützt, die Gesamtförderung beträgt bislang über 14,3 Millionen Euro.

Nur 32 Athleten haben keine Zahlungen erhalten, darunter die Tennis- und Golfspieler sowie das Fußball-Team der Männer.

"Die Förderung durch die Deutsche Sporthilfe ist für viele Athleten ein bedeutender Baustein, um erfolgreich ihren Sport ausüben und Weltklasseleistungen erbringen zu können", sagte Sporthilfe-Chef Michael Ilgner.

Das Konzept der Sporthilfe ist dabei auch auf die berufliche Laufbahn nach der sportlichen Karriere ausgerichtet: "Leistung ist die Essenz und das Ziel im Leistungssport, aber das weitere Leben eines Athleten darf nicht alleine von einem Medaillengewinn abhängen."

Die durchschnittliche Förderdauer im deutschen Rio-Team beträgt acht Jahre und acht Monate, die längste Förderhistorie hat Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke mit 23 Jahren und sieben Monaten.

In der höchsten Förderstufe befinden sich 42 Athleten des Olympiateams, sie erhalten für maximal achtzehn Monate vor den Spielen eine regelmäßige Monatszahlung in Höhe von 1500 Euro.

Erfolge machen sich für die deutschen Sportler besonders bezahlt. Wie im Winter 2014 in Sotschi zahlt die Deutsche Sporthilfe für Gold 20.000 Euro aus, für Silber 15.000 und für Bronze 10.000 Euro. 

Die Staffelung geht bis Rang acht und sieht wie folgt aus: Platz vier 5000 Euro, Platz fünf 4000 Euro, Platz sechs 3000 Euro, Platz sieben 2000 Euro und Platz acht 1500 Euro. Die Prämien werden von der Sporthilfe über zwölf Monate ausgezahlt. Die Medaillenprämien für die Paralympics (7. bis 18. September) sind genauso hoch wie bei den Olympischen Spielen.

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