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Der Olympia-Start von Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz ist in Gefahr © Getty Images

Sabine Spitz muss nach einem Sturz um ihren Olympia-Start zittern. Eine Infektion im Knie legt die Mountainbike-Olympiasiegerin lahm, ihr Mann ist derweil zuversichtlich.

Der Start von Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro ist gefährdet. Die 44-Jährige hat eine schmerzhafte bakterielle Infektion im Knie. Das bestätigte Trainer und Ehemann Ralf Schäuble am Freitag. "Das ganze Knie ist geschwollen", sagte er.

Spitz war vor einer Woche im Training vor dem Weltcuprennen im kanadischen Mont-Sainte-Anne gestürzt und hatte sich dabei eine tiefe Schnittwunde am Knie zugezogen.

"Es war erstmal weder im Rennen noch im Training problematisch, vor 24 Stunden hätte ich auch noch gesagt, es ist alles okay", berichtete Schäuble: "Dann kamen bei einer leichten Trainingseinheit Schmerzen und es hat sich innerhalb weniger Stunden extrem verschlechtert."

Noch am Freitag flogen Spitz und ihr Mann wegen der besseren medizinischen Versorgung nach Rio, eigentlich war die Anreise zu Beginn der kommenden Woche geplant.

Am Samstag wird sich Spitz in der Olympia-Stadt weiteren Untersuchungen unterziehen. "Das ist ein herber Rückschlag, aber im Moment sind wir schon noch zuversichtlich", sagte Schäuble.

Spitz steht vor ihrem fünften Olympia-Start. Nur in Sydney hatte die Schwarzwälderin keine Medaille gewonnen. 2004 holte Spitz in Athen Bronze, 2008 Gold in Peking und 2012 Silber in London.

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