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Sabine Spitz will trotz einer Verletzung ins Rennen gehen © faceboo/SpitzSabine

Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz hat den Start bei ihren fünften Sommerspielen in Rio de Janeiro noch nicht abgeschrieben.

"Die Hoffnung bleibt, Daumen drücken", schrieb die 44-Jährige auf ihrer Facebook-Seite und stellte darunter ein Foto, das sie mit ihrem ruhiggestellten und geschienten linken Bein zeigt. Spitz plagt sich mit einer bakteriellen Infektion im Knie.

Am Sonntag war in Rio ein kleiner Eingriff der Teamärzte des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) nötig gewesen.

"Durch einen Schnitt auf der Kniescheibe wurde totes Gewebe entfernt, um die Entzündung in den Griff zu bekommen und den Heilungsprozess zu beschleunigen", schrieb die Schwarzwälderin: "Es braucht Geduld, auch wenn es schwer fällt." Es sei aber schon eine Besserung festzustellen. 

Spitz (Murg-Niederdorf) war vor über einer Woche im Training vor dem Weltcuprennen im kanadischen Mont-Sainte-Anne gestürzt und hatte sich dabei eine tiefe Schnittwunde am Knie zugezogen.

"Es war erst einmal weder im Rennen noch im Training problematisch", hatte Ehemann und Trainer Ralf Schäuble dem SID berichtet: "Dann kamen bei einer leichten Einheit Schmerzen und es hat sich innerhalb weniger Stunden extrem verschlechtert."

Spitz hat im Cross-Country-Rennen bei drei ihrer bisherigen vier Olympia-Starts eine Medaille gewonnen.

Nur in Sydney stand sie nicht auf dem Podest. 2004 holte Spitz in Athen Bronze, 2008 Gold in Peking und 2012 Silber in London. In Rio hatte Spitz für den kommenden Samstag (12.30 Uhr OZ/17.30 Uhr MESZ) einen krönenden Abschluss ihrer langen Karriere geplant.

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