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Am Reitstadion in Rio de Janeiro gab es erneut einen Zwischenfall mit einer Schusswaffe © Getty Images

Nach einem Kugeleinschlag nahe der Pferdestallungen nimmt die Polizei in Rio einen Mann mit Gewehr unweit des Reistadions fest. Die gefundene Kugel passt zur Waffe.

Die Militärpolizei in Deodoro hat am Mittwoch zwei Kilometer vom olympischen Reitstadion entfernt eine mit einem Gewehr bewaffnete Person verhaftet. General Luiz Ramos, Chefkommandant der ersten Division der brasilianischen Armee, bestätigte die Festnahme am Mittwochabend im Rahmen einer Pressekonferenz vor Ort.

Zuvor war in der Nähe der Pferdestallungen auf dem olympischen Gelände von Deodoro eine Kugel gefunden worden, die laut Ramos dem Kaliber der Waffe des Verhafteten entspreche.

Ramos garantierte erneut die Sicherheit der Sportler und Zuschauer sowie auch die der Pferde in Deodoro. 5500 Soldaten unter seinem Kommando sowie Militärpolizei und Sicherheitspersonal schützen die olympischen Sportstätten in dem Vorort von Rio.

Die militärischen Schießübungen, während der bisherigen Tage gut hörbar, seien mittlerweile für die Dauer der Spiele eingestellt, versicherte Ramos.

Bei dem Überfall auf einen der offiziellen Transportbusse, der am Dienstag auf der Strecke zwischen Deodoro und dem Hauptpressezentrum attackiert worden war, seien aber keine Schüsse gefallen, sagte der General: "Unbekannte haben die Fenster des Busses mit Steinen eingeworfen. Das darf natürlich auch nicht passieren, aber es sind keine Schüsse gefallen." Die Sicherheitskräfte entlang der Strecke seien daraufhin noch einmal verstärkt worden.

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