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Andrew Bogut musste erst einmal einen Duschvorhang basteln
Andrew Bogut musste erst einmal einen Duschvorhang basteln © twitter.com/andrewbogut

Andrew Bogut, künftiger Teamkollege von Dirk Nowitzki in der NBA, lästert über die Bedingungen im Olympiadorf. Bogut erfindet sogar einen passenden Hashtag.

Die schlechten Nachrichten über die Olympischen Spiele in Rio reißen nicht ab.

Nach Berichten über Proteste, den katastrophalen Zustand der Gewässer und Mängel bei Sportstätten gibt es nun auch Beschwerden über die Einrichtung der Zimmer im olympischen Dorf.

Andrew Bogut, NBA-Meister 2015 und zukünftiger Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, machte mit seiner gewohnt humorvollen ironischen Art seinem Unmut Luft.

Nachdem er das Dorf erreicht hatte, ließ er nach den ersten Blicken direkt verlauten, dass es sinnvoll wäre, wenn er mit dem Hashtag "IOCLuxuryLodging", also quasi IOC-Luxusunterkunft, twittern würde.

Das nächste Bild auf seiner Twitter-Seite zeigte den Hünen beim Basteln eines Duschvorhangs - damit "wir duschen können ohne das Zimmer zu fluten".

Die Erkenntnis, dass die Sportler in wohl nicht besonders komfortablen Einzelbetten schlafen müssen, kommentierte Bogut ebenso süffisant. "In der #IOCLuxusUnterkunft glauben wir, dass ein Bett nicht entscheidend für Schlaf ist. Fein eingestellte Athleten können im Stehen schlafen", schrieb Bogut.

Es bleibt abzuwarten, was Bogut noch an Auffälligkeiten findet und erlebt. Erst vor gut zwei Wochen hatte die australische Delegation verstopfte Toiletten, undichte Rohre, schlecht isolierte Kabel, unbelichtete Treppenhäuser und Schmutz in vielen Ecken bemängelt.

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