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International Sailing Regatta - Aquece Rio Test Event for Rio 2016 Olympics
Phillip Buhl wurde 2015 Vize-Weltmeister © Getty Images

Medaillenkandidat Philipp Buhl hat einen Fehlstart in die Olympische Segelregatta hingelegt.

In der Laser-Klasse belegt der Allgäuer nach dem ersten Tag nur den 17. Platz und blieb damit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. "Das ging gründlich in die Hose. Mit den Ergebnissen bin ich natürlich nicht zufrieden, obwohl ich an sich ziemlich gut gesegelt bin", sagte Buhl (26).

Am Dienstag will der Wahl-Kieler eine Aufholjagd starten: "Die Olympischen Spiele kann niemand am ersten Tag gewinnen, und ich habe sie auch noch nicht verloren." 

Wilhelm: "Das war ein super Tag"

Besser lief es für RS:X-Surfer Toni Wilhelm, der nach drei Rennen am Montag Rang sechs belegt. "Das war bis zur letzten Runde ein Super-Tag", sagte der 33-Jährige, "ich war Zweiter im letzten Rennen, als plötzlich der Wind weg blieb."

Der in Lausanne lebende Wahl-Schweizer, der in Rio seine dritten Sommerspiele erlebt, wurde auf Rang 13 durchgereicht. Zuvor hatte er als Achter und Vierter im Soll gelegen.

Mäßige bis frische südliche Winde sorgten für ideale Segelbedingungen. Das Maß aller Dinge bei den Surfern war Nick Dempsey, der Silbermedaillengewinner von 2012. Der Brite legte zwei klare Tagessiege und einen zweiten Platz hin. "Nick ist taktisch sauber gesurft, schneller als ich war er aber nicht", sagte Wilhelm.

Im Laser hatte nicht nur Buhl am Auftakttag große Probleme. Doch während sich Lokalmatador Robert Scheidt, der den Olympischen Eid gesprochen hatte, einem Ausrutscher (Platz 23) einen Tagessieg folgen ließ, gelang Buhl die Wiedergutmachung nicht. Zwei 16. Ränge bedeuteten nur das vordere Mittelfeld. In Führung liegt der Kroate Tonci Stepanovic punktgleich vor dem Außenseiter Julio Alsogaray aus Argentinien.

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