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Nora Subschinski steht im Finale © Getty Images

Wasserspringerin Nora Subschinski hat das Olympia-Finale vom 3-m-Brett erreicht. Die 28-Jährige aus Berlin qualifizierte sich als Halbfinal-Zwölfte (308,25 Punkte) für den Endkampf am Sonntagnachmittag.

Für die frühere Europameisterin Tina Punzel war dagegen als 17. (291,60) in der zweiten Runde Endstation.

Die beiden Athletinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), die zum Olympiastart im Synchronspringen gemeinsam den siebten Platz belegte hatten, patzten jeweils im dritten Durchgang beim Zweieinhalb-Rückwärtssalto.

Sowohl Punzel (34,50) als auch Subschinski (49,50) kassierten dafür ihre jeweils schlechteste Wertung. 

"Das ist nicht olympiawürdig"

"Beide hatten das Finale drauf. Für Nora freut es mich, dass sie bei ihren letzten Spielen ins Finale eingezogen ist", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow: "Für Tina tut es mir leid, aber ihr gehört die Zukunft. Sie wird mit Blick auf Tokio 2020 eine wichtige Sportlerin für uns."

Die insgesamt 18 Brettspringerinnen mussten erneut in ein tiefgrünes Wasser tauchen, das nach Aussage der Athleten übel riecht und auch einen leichten Ölfilm auf der Oberfläche trägt.

"Das ist nicht olympiawürdig", sagte Buschkow: "Wir haben immer wieder Druck gemacht, ich hoffe, dass die Organisatoren jetzt agieren müssen, um auch für die Wasserspringer würdige Wettkämpfe auszurichten."

Das Organisationskomitee hatte zuvor bekannt gegeben, dass die Filteranlage für das Becken der Wasserspringer überarbeitet wird. Das ebenfalls trübe Wasser im Wettkampfbecken der Synchronschwimmerinnen direkt nebenan wird dagegen komplett gewechselt.

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