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Christian Seifert (l.) und Reinhard Rauball gratulieren den Olympia-Fußballern zu Silber © Getty Images

Ein dickes Lob von Liga-Präsident Reinhard Rauball und DFL-Chef Christian Seifert hat das deutsche Olympia-Fußballteam für den Gewinn der Silbermedaille beim Turnier in Rio de Janeiro erhalten.

"Leider ist der letzte Schritt zu Gold in diesem an Spannung kaum zu überbietenden Finale nicht gelungen. Aber auch der Gewinn der Silbermedaille ist der Lohn für eine außergewöhnliche Mannschaftsleistung - und für Horst Hrubesch ein toller Abschluss seiner Trainerkarriere", sagte Rauball.

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Hrubesch habe es geschafft, "in kürzester Zeit eine funktionierende Einheit zu formen und die Spieler für den Traum von Olympia zu begeistern. Zusammen mit der Goldmedaille für das Nationalteam der Frauen eine überragende Bilanz für den deutschen Fußball", betonte der 69 Jahre alte Präsident von Borussia Dortmund.

Auch Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich mit dem Abschneiden des DFB-Teams hochzufrieden. Silber sei ein "riesiger Erfolg, zu dem man nur gratulieren kann", sagte der Weltmeister-Coach bei dfb.de.

Besonders für den scheidenden Olympia-Trainer Horst Hrubesch freue sich Löw: "Jeder weiß, was ihm diese olympischen Spiele bedeuten, das ist ein sensationeller Abschluss für ihn als Trainer. Er wird uns im DFB fehlen."

Dass es nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit im Elfmeterschießen des olympischen Endspiels gegen den Gastgeber nicht zu Gold reichte, ist für Löw bei aller Enttäuschung zu verschmerzen. "Unsere Mannschaft hat nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen", sagte Löw.

Der 47-jährige Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), ergänzte: "Schade, dass es mit dem letzten i-Tüpfelchen in diesem dramatischen Finale nicht geklappt hat. Aber Horst Hrubesch und seine Mannschaft sollten nicht der Goldmedaille nachtrauern, sondern sich über Silber freuen." 

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Das Team habe in Brasilien "Großartiges geleistet", so Seifert. Trotz der Herausforderungen hinsichtlich Saisonvorbereitung und DFB-Pokalspielen "konnte in engem Dialog zwischen DFB-Sportdirektor Hansi Flick und den Klubs ein wettbewerbsfähiger Kader zusammengestellt werden", äußerte der DFL-Chef.

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