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Alexandra Wenk verpasste das Finale
Schwimmerin Alexandra Wenk. © Getty Images

Alexandra Wenk hat ihren ersten Auftritt bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ziemlich verschnarcht – und das im doppelten Sinn. Die Münchner Schwimmerin verpasste als 22. Im Vorlauf das Halbfinale über 100 Meter Schmetterling deutlich.

"Ich kann mir das nicht erklären", sagte die 21-Jährige, die im Mai bei der DM in Berlin mit vier deutschen Rekorden in 30 Stunden allen die Show gestohlen hatte. 

"Dann fehlt nachts der Schlaf"

Bundestrainer Henning Lambertz hatte dagegen durchaus eine Erklärung für Wenks Fehlstart – das neue Glamourgirl des deutschen Schhwimmteams hatte verschlafen. Am Vorabend hatte sie den Mittagsschlaf überzogen.

"Wenn man die halbe Stunde nicht einhält und es zwei Stunden werden, fehlt nachts der Schlaf, und man ist am nächsten Morgen nicht fit", kritisierte Lambertz, der ziemlich sauer auf Wenk war.

Sein Vorwurf: Wenk sei die Umstellung auf die späten Startzeiten in Rio nicht mit der notwendigen Professionalität und Disziplin angegangen.

Wenk will wieder aufstehen

Die Athleten sollten vor Olympia mehrmals ihren Tagesablauf probehalber nach hinten verschieben. "Das haben einige nicht so gut gemacht, bis hin zu gar nicht", monierte Lambertz.

Wenk selbst schrieb später bei Facebook: "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, und es ist definitiv nicht Zeit, jetzt traurig zu sein, sondern nach dem sechsten Mal hinfallen ein siebtes Mal aufzustehen."

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