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Simone Laudehr zog sich gegen Simbawbe eine schwere Außenbandverletzung zu
Simone Laudehr zog sich gegen Simbawbe eine schwere Außenbandverletzung zu © getty images

Bittere Diagnose für die deutschen Fußball-Frauen in Rio: Simone Laudehr droht nach einer Spunggelenksverletzung das vorzeitige Olympia-Aus.

Nationalspielerin Simone Laudehr hat nach einem Horror-Foul beim Olympia-Auftakt gegen Simbabwe (6:1) einen Außenbandriss am linken Sprunggelenk erlitten.

Das ergab nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eine MRT-Untersuchung am späten Mittwochabend. Ob die Mittelfeldspielerin des FC Bayern München im weiteren Verlauf der Mission Gold noch eingesetzt werden kann, wird sich erst nach intensiver Behandlung in den nächsten Tagen entscheiden.

Die 99-malige Nationalspielerin musste in der Corinthians Arena von Sao Paulo nach einer rüden Attacke bereits in der 19. Minute ausgewechselt werden.

Sollte Laudehr für das restliche Turnier ausfallen, darf Bundestrainerin Silvia Neid eine der vier mitgereisten Ersatzkräfte in den 18er-Kader berufen. Als Feldspielerinnen stehen Svenja Huth (Potsdam), Lina Magull (Freiburg) und Kathrin Hendrich (Frankfurt) zur Verfügung.

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