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Equestrian - Olympics: Day 9
Nick Skelton will seinen Fehler am Wassergraben nicht wahrhaben © Getty Images

Die britische Teamleitung hat beim Nationenpreis der Springreiter in Deodoro offiziell Protest bei der Wettkampf-Jury eingereicht.

Nick Skelton hatte im ersten Umlauf am Dienstag vier Fehlerpunkte kassiert, weil sein Pferd Big Star angeblich bei der Landung mit der Hinterhand im Wassergraben gelandet war.

Skelton bestreitet das vehement. "Dieses Pferd ist noch nie in einem Wassergraben gelandet, und ich habe große Zweifel, dass das hier der Fall war. Vielleicht hat er mit dem Huf die Markierungslinie berührt, aber das ist erlaubt", sagte der Mannschafts-Olympiasieger von London.

Zudem hatte der Richter am Graben nicht sofort die rote Fahne gehoben, sondern erst angezeigt, als Skelton den Parcours fast beendet hatte.

Damit dürfte die Diskussion um die Abschaffung des Wassergrabens wieder neue Nahrung bekommen. Vor allem die Amerikaner kämpfen seit einiger Zeit vehement darum, dass dieses Hindernis bei den großen Championaten gestrichen wird. Bundestrainer Otto Becker nennt das "einen groben Unfug. Das liegt nur im Interesse einiger weniger Leute."

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