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Thomas de Maiziere ist als Innenminister auch für Sport zuständig
Thomas de Maiziere wäre nach eigener Aussage gerne nach Rio de Janeiro gereist © Getty Images

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat angesichts der aktuelle Sicherheitslage in Deutschland erneut um Verständnis für die Absage seiner Reise zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gebeten.

Der CDU-Politiker, auch zuständig für den Sport, hatte in der kommenden Woche nach Brasilien fliegen wollen. "Ja, ich bedauere sehr, dass ich selbst nicht dabei sein kann", sagte er.

"Diese Entscheidung", betonte de Maiziere, "ist mir nicht leicht gefallen, denn ich wäre sehr gerne in Rio, sehr gerne bei der Mannschaft gewesen und hätte auch gerne mit Thomas Bach und dem IOC gesprochen."

Allerdings: "Angesichts der Sicherheitslage in Deutschland kann ich jetzt nicht über mehrere Tage zwölf Flugstunden und mehr von Deutschland weg sein", erklärte der Innenminister, "da bitte ich einfach um Verständnis."

DHB-Vizepräsident Bob Hanning hatte die Bundesregierung am Mittwochmorgen für ihren Umgang mit den Olympischen Spielen heftig kritisiert. "Wir sind mit der Politik nicht zufrieden. Dass keiner aus der Führungsriege den Weg nach Rio findet, ist respektlos den Sportlern gegenüber", erklärte er. Als Konsequenz sagte der 48-Jährige einen Termin am 16. August im deutschen Generalkonsulat in Rio ab.

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