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Torhüter Andreas Wolff erzielte in den ersten beiden deutschen Spielen bei Olympia jeweils ein Tor © Getty Images

Torhüter Andreas Wolff wird für die deutschen Handballer auch als Torjäger langsam, aber sicher zu einer Bank: Gegen Polen trifft er nicht zum ersten Mal bei Olympia.

Torwart Andreas Wolff hat für die deutschen Handballer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eine erstaunliche Serie gestartet - als Torjäger.

Wie schon beim 32:29-Erfolg in der Auftaktpartie gegen Schweden traf der 25 Jahre alte Schlussmann auch im zweiten Gruppenspiel beim erneuten 32:29 gegen Polen ins gegnerische Tor.

Polens Star-Trainer Talant Duschebajew hatte nach rund zehn Spielminuten im Angriff zugunsten eines weiteren Feldspielers den eigenen Torhüter aus dem Kasten genommen.

Die Deutschen wehrten die Offensivaktion jedoch erfolgreich ab, Wolff reagierte aus dem eigenen Kreis heraus blitzschnell und traf über das gesamte Feld hinweg zum 6:4 für die DHB-Männer.

Gegen Schweden hatte Wolff die Offiziellen mit seinem seltenen Kunststück offenbar derart überrascht, dass sie ihm im offiziellen Spielbericht noch einen weiteren Treffer gutschrieben, den eigentlich Fabian Wiede erzielt hatte.

Erst nachträglich wurde Wolffs Torekonto wieder auf einen Treffer heruntergesetzt - ehe der Neu-Kieler selbst es gegen Polen wieder auf zwei nach oben schraubte.

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