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Grünes Wasser beim Turmspringen bei Olympia in Rio
Kurioses Bild: blaues Wasser für die Wasserballer (h.), grünes bei den Wasserspringern (v.) © dpa Picture-Alliance

Wieder einmal ist die Wasserqualität Gesprächsthema bei Olympia in Rio. Das Wasser im Becken der Turmspringer wechselt von einem Tag auf den anderen plötzlich die Farbe.

Oft war im Vorfeld der Olympischen Spiele über die Wasserqualität in Rio de Janeiro gesprochen worden: Unmengen von Müll, tote Tiere und sogar Leichenteile sollen in den Segel- und Rudergebieten gesichtet worden sein.

Am Dienstag war dann aber plötzlich das Wasser im Becken der Turmspringer das große Thema - denn das war auf einmal tiefgrün.

Noch am Montag hatte sich der Pool in strahlendem Blau präsentiert, einen Tag später sah das auf einmal ganz anders aus. Noch kurioser: Wenige Meter weiter erstrahlte das kühle Nass im Becken der Wasserballer im Parque Aquatico Maria Lenk weiterhin in Blau.

Die Verantwortlichen gaben in Sachen Gesundheit jedoch Entwarnung: "Es wurden Wassertests durchgeführt, die gezeigt haben, dass kein Risiko für die Gesundheit der Athleten besteht."

Man untersuche noch die Ursache für die Grünfärbung, hieß es nach den Wettbewerben am Dienstag, sei aber zunächst einmal froh, dass die Wettkämpfe wie geplant über die Bühne gehen konnten.

Laut Angaben des Weltverbandes FINA könnte ein defekter Wasserfilter Ursache sein. Verschiedene Medien berichteten, Algen seien der Grund für die grüne Farbe gewesen. Einige Athleten hätten zudem berichtet, das Wasser sei zu warm und schmutzig gewesen.

Die Britin Tonia Couch sagte nach dem Einspringen der Times, das Wasser sei so grün, sie habe nach dem Eintauchen ihre Sprungpartnerin Lois Toulson nicht mehr sehen können.

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