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Athletics - Olympics: Day 12
Kenias Sport durchlebt turbulente Zeiten © Getty Images

Der kenianische Sport ringt weiter um geordnete Verhältnisse. Am Samstag wurde ein achtköpfiges Gremium bestehend aus Vorsitzenden verschiedener kenianischer Sportverbände (Leichtathletik, Tischtennis, Volleyball und Hockey) eingesetzt, um das Nationale Olympische Komitee (NOCK) abzulösen.

Dies bestätigte Interimspräsident Waithaka Kioni. Das neu einberufene Gremium soll bis zu den Neuwahlen im Dezember das Tagesgeschäft leiten.

Kenias Sportminister Hassan Wario hatte am 25. August nach einer Reihe von Skandalen und Peinlichkeiten die Auflösung des NOCK verkündet.

Während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hatte sich Leichtathletik-Trainer John Anzrah bei einer Doping-Kontrolle angeblich für den 800-m-Läufer Ferguson Rotich ausgegeben.

Einen Tag später hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) hingegen erklärt, der Trainer habe sich im Kontrollbereich mit einer falschen Akkreditierung aufgehalten und sei von einem Doping-Kontrolleur aufgefordert worden, eine Probe abzugeben. Noch bevor Anzrah dies tat, sei die Verwechslung aufgefallen.

Zudem hatte die Ethikkommission des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF den kenianischen Olympiafunktionär Michael Rotich vorläufig suspendiert.

Rotich soll den Zeitpunkt von Kontrollen betroffenen Sportlern verraten haben. Außerdem hatte das NOCK Speerwurf-Weltmeister Julius Yego offenbar kein Flugticket nach Rio de Janeiro gebucht.

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