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Thomas Bach
Dr. Thomas will im Rahmen des Ticket-Skandals bei Olympia kooperieren © Getty Images

Der IOC-Präsident erklärt sich im Rahmen des Ticket-Skandals bei Olympia zur Kooperation bereit. Eine Kontaktaufnahme habe bisher aber noch nicht stattgefunden.

IOC-Präsident Thomas Bach ist im Ticketskandal der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro bereit zur Kooperation, aber weder er noch das IOC sind bislang von den brasilianischen Behörden kontaktiert worden.

Dies teilte das Internationale Olympische Komitee am Freitag mit.

"Das IOC ist in dieser Sache lediglich durch die Medien informiert worden. Es gab und es gibt keine Anfrage für eine Anhörung irgendeines IOC-Offiziellen als Augenzeuge. Wie vom ersten Tag an gesagt, ist das IOC bereit zu kooperieren, um die Angelegenheit aufzuklären", heißt es in der Mitteilung.

Im Mittelpunkt des Skandals steht das IOC-Exekutivmitglied Patrick Hickey. Der Ire war während der Spiele in Rio wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Olympia-Tickets verhaftet worden. Die Fahnder in Brasilien interessieren sich für Hintergründe einer Email-Korrespondenz zwischen Hickey und Bach über zusätzliche Kartenwünsche des Iren für die Olympia-Wettkämpfe.

"Herr Bach hat nicht geantwortet, aber wir wissen, dass Herr Hickey 296 Sondertickets erhalten hat, und dazu wollen wir den IOC-Präsidenten befragen", sagte Ricardo Barbose de Souza von der zuständigen Ermittlungskommission.

Das IOC hat bereits mehrfach betont, dass Ticket-Angelegenheiten nicht zum Aufgabenfeld seines Präsidenten gehören.

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