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2014 Winter Olympic Games - Closing Ceremony-Olympische Flagge
Der Ausrichter der Sommerspiele 2024 wird 2017 gekürt © Getty Images

Los Angeles erwartet bei seiner Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 keine Nachteile durch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten.

Los Angeles erwartet bei seiner Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 keine Nachteile durch die Wahl des umstrittenen Donald Trump zum US-Präsidenten.

"Bei einer Bewerbung geht es nicht um Politik, sondern darum, eine Stadt zusammenzubringen", sagte Casey Wasserman, Vorsitzender des Bewerbungs-Komitees, dem Branchendienst insidethegames.com.

Trump ist Fan der Olympischen Spiele

Wassermans Vorstandskollege Gene Sykes nannte den 70 Jahre alten Republikaner Trump einen "enthusiastischen Unterstützer des Sports" und einen "Fan der Olympischen Spiele".    

Bürgermeister Eric Garcetti hatte sich zuletzt kritischer über die Wahl Trumps und die Auswirkungen auf die Olympia-Kandidatur geäußert.

"Ein Amerika, das sich nach innen kehrt, ist - wie jedes andere nach innen gekehrte Land - nicht gut für den Weltfrieden, nicht gut für den Fortschritt, nicht gut für jeden von uns", hatte Garcetti gesagt: "Einige Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees könnten sagen, 'Wartet mal eine Sekunde, können wir in ein solches Land gehen, von dem wir Dinge gehört haben, an denen wir Anstoß nehmen?'"

Ausrichter wird 2017 gekürt

Der Ausrichter der übernächsten Sommerspiele wird im September 2017 in Lima gekürt. Los Angeles, das bereits 1932 und 1984 Gastgeber war, galt bislang neben Paris als aussichtsreichster Kandidat.

Dritter Bewerber ist die ungarische Hauptstadt Budapest. Rom hatte seine Kandidatur im Oktober zurückgezogen, Hamburg sich im Herbst 2015 gegen eine Bewerbung entschieden.

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