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Russia's gold medalist Yuliya Zaripova c
Vier Jahre nach dem großen Jubel wird Julija Saripowa ihre Goldmedaille wieder aberkannt © Getty Images

Neue Testmethoden des IOC werden immer mehr Dopingsündern zum Verhängnis. Auch eine russische Olympiasiegerin von 2012 wird überführt - genauso wie neun Gewichtheber.

Die russische Hindernis-Olympiasiegerin Julija Saripowa und sechs weitere Medaillengewinner sind bei Nachuntersuchungen von den Olympischen Spielen 2012 in London nachträglich des Dopings überführt und disqualifiziert worden.

Dies gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Montag bekannt. Insgesamt wurden zwölf Athleten positiv auf verbotene Substanzen getestet.

Saripowa, die positiv auf das Steroid Turinabol getestet wurde, ist eine von drei überführten Leichtathleten.

Neben der 30-Jährigen, die über 3000 m Hindernis die Goldmedaille gewonnen hatte, wurden auch der ukrainische Hammerwerfer Alexander Drygol und seine weitspringende Landsfrau Margarita Twerdochlib nachträglich disqualifiziert.

Die anderen überführten Athleten kommen aus dem Gewichtheben. Neben den russischen Silbermedaillengewinnern Alexander Iwanow (bis 94 kg) und Natalija Sabolotnaja (bis 75 kg) verlieren auch die drittplatzierten Moldawier Christina Iovu (bis 53 kg) und Anatoli Ciricu (bis 94 kg) sowie Hripsime Khurshudyan aus Armenien und Irina Kulescha aus Weißrussland (beide bis 75 kg) ihr Edelmetall.

Das IOC hatte mit verfeinerten Verfahren zuletzt 1243 Proben der vergangenen beiden Sommerspiele erneut überprüft. Dabei ist es bislang zu 82 positiven Analysen von Peking 2008 sowie London 2012 gekommen.

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