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President Trump Signs Executive Orders In The Oval Office
US-Präsident Donald Trump hat Einreiseverbote für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern verhängt © Getty Images

Nach den von US-Präsident Donald Trump erlassenen Einreiseverbote glaubt das IOC dennoch an den reibungslosen Abflauf von internationalen Wettkämpfen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) glaubt trotz des von US-Präsident Donald Trump verhängten und heftig kritisierten Einreiseverbots an den reibungslosen Ablauf von internationalen Wettkämpfen in den USA.

Das IOC vertraue darauf, dass diese weiterhin "in Übereinstimmung mit den olympischen Werten von Freundschaft, Höchstleistung und Respekt" stattfinden.

Das nationale olympische Komitee der USA (USOC) hatte zuvor erklärt, die neue Regierung habe versichert, Athleten und Funktionären "beschleunigten Zugang" bei der Einreise zu nationalen und internationalen Wettbewerben zu gewährleisten.

Trump hatte in der vergangenen Woche Einreiseverbote für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern verhängt. Demnach dürfen Bürger aus Iran, Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen und Irak in den nächsten 90 Tagen nicht mehr in die USA einreisen. Flüchtlingen weltweit wurde die Einreise für 120 Tage untersagt, syrischen Flüchtlingen sogar auf unbestimmte Zeit.

Für Wirbel sorgte der Fall des in Iran geborenen isländischen Taekwondo-Kämpfers Meisam Rafiei, dem auf dem Weg zu den US Open in Las Vegas die Einreise verweigert worden war. "Trotz meines isländischen Passes wurde ich abgewiesen, weil ich in Iran geboren bin", schrieb er bei Facebook. Der US-Verband bestätigte die Darstellung des Weltranglisten-59. und ehemaligen Junioren-Weltmeisters.

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