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Der Deutsche Badminton-Verband bezieht Stellung zu den Vorwürfen © Getty Images

Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) hat sich nach den Berichten über Kindesmisshandlung im Hamburger Olympiastützpunkt (OSP) zu Wort gemeldet. "Konkreter Umfang und Schwere der von der Bild erhobenen Vorwürfe aus Ende 2015/Anfang 2016 können derzeit durch den DBV nicht bestätigt werden. Aktuell sieht der Verband keinen weiteren Handlungsbedarf", heißt es in einer Mitteilung.

Die Bild-Zeitung hatte am Donnerstag berichtet, dass zwei Nachwuchs-Hoffnungen im Badminton und Schwimmen im Elite-Internat einen damals 14 Jahre alten Mitschüler über einen längeren Zeitraum gequält, geschlagen und gedemütigt haben sollen. Die Staatsanwaltschaft Kiel soll vor dem Amtsgericht Neumünster gegen den heute 19 Jahre alten Badmintonspieler Anklage wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung erhoben haben. 

Die Verantwortlichen im DBV wollen wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens keine weiteren Stellungnahmen zum Vorfall abgeben.

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