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Die Türkinnen Asli Cakir Alptekin (rechts) und Gamze Bulut wurden des Dopings überführt
Die Türkinnen Asli Cakir Alptekin (rechts) und Gamze Bulut wurden des Dopings überführt © Getty Images

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF reagiert auf neue Dopingergebnisse und sperrt die Türkin Gamze Bulut. Sie hatte bei Olympia 2012 Silber über 1500m gewonnen.

Das Finale über 1500 m der Frauen bei den Olympischen Spielen 2012 in London verkommt endgültig zur Farce. Nach der ursprünglichen Goldmedaillen-Gewinnerin Asli Cakir Alptekin (Türkei) ist nun auch ihre Landsfrau und Trainingskollegin Gamze Bulut (24) offiziell wegen Dopings gesperrt worden.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF sperrte Bulut bis zum 29. Mai 2020 und annullierte ihre Ergebnisse seit Juli 2011, nachdem bei ihr Auffälligkeiten im biologischen Pass festgestellt worden waren.

Dadurch rückt die in London drittplatzierte Maryam Yusuf Jamal aus Bahrain wohl auf Platz eins vor. Neben Bulut und Alptekin waren auch andere Final-Teilnehmerinnen wie die nun zweitplatzierte Russin Tatjana Tomaschowa aus Russland schon einmal wegen Dopings gesperrt.

Zudem bestätigte die IAAF, dass die Türkin Elvan Abeylegesse drei Silbermedaillen verliert - die von Olympia 2008 über 5000 und 10.000 m sowie die von der Weltmeisterschaft 2007 in Osaka über 10.000 m. Bei Nachtests von den Titelkämpfen in Japan wurde bei der gebürtigen Äthiopierin Stanozolol gefunden. Abeylegesse hatte vorsätzliches Doping stets bestritten.

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