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"Das alte System hat nicht funktioniert": Wladimir Putin kündigt Veränderungen im Kampf gegen Doping an © Getty Images

Russlands Staatspräsident Wladimir Putin hat in der Doping-Debatte um Russland den Aufbau eines neuen Anti-Doping-Systems bekräftigt. Der 64-Jährige kündigte zudem an, dass Moskau auf dem Gelände der Staatlichen Universität ein neues Labor errichten werde.

"Wir entwerfen im Kampf gegen Doping ein neues System", sagte der 64-Jährige der Nachrichtenagentur Tass im sibirischen Krasnojarsk: "Wir wollen das System aus dem Sportministerium herauslösen und zu einer unabhängigen Organisation machen." 

System hat nicht funktioniert

Untersuchungen durch den Ermittler Richard McLaren im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatten ergeben, dass es in Russland in der Zeit von 2011 bis 2015 ein flächendeckendes Doping-System gab. Die Leichtathleten des Riesenreichs sind nach wie vor für alle internationalen Groß-Events gesperrt. Die russischen Behindertensportler wurden von den Paralympics in Rio 2016 ausgeschlossen.

"Unser bisheriges System im Kampf gegen Doping hat nicht funktioniert. Das ist unsere Schuld und wir sollten das anerkennen", räumte Putin ein. Allerdings meinte der Präsident auch: "Ich möchte noch einmal betonen, dass es noch nie Staatsdoping in Russland gegeben hat und hoffentlich auch nie geben wird."

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