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Die Türkei will die Olympischen Winterspiele ausrichten © Getty Images

Die Bewerberzahl für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2026 steigt weiter an. Nach Sion kündigt auch die Türkei am Mittwoch an, die Winterspiele veranstalten zu wollen.

Die Türkei will sich mit Erzurum um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 bewerben.

Das unterstrich Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch bei einem Besuch in der 1900 Meter hoch gelegenen Stadt im Nordosten des Landes. Die größte Stadt Ostanatoliens sei bereit für eine gemeinsame Bewerbung mit den Nachbarstädten Erzincan und Kars.

"Ist Erzurum nicht würdig, Winterspiele auszurichten? Wir haben den ersten Schritt bereits gemacht", sagte Erdogan und spielte auf das Olympische Jugendfestival (EYOF) an, das Erzurum im Februar ausgerichtet hatte. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte aus Sicherheitsgründen auf eine Teilnahme verzichtet.

Schon 2012 hatten die nordischen Junioren-Weltmeisterschaften in Erzurum stattgefunden, 2014 waren die Skisprungschanzen durch einen Erdrutsch schwer beschädigt und anschließend renoviert worden.

Entscheidung fällt 2019

Die Spiele werden im Sommer 2019 vom IOC vergeben. Am Dienstag hatte die Schweiz mit Sion eine Bewerbung angekündigt, mögliche weitere Konkurrenten sind Stockholm (Schweden), Innsbruck (Österreich), Calgary (Kanada), Lillehammer (Norwegen), Sapporo (Japan) und Almaty (Kasachstan).

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