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Rowing - Olympics: Day 3
Die Besetzung des deutschen Ruder-Achters wird ordentlich durchgetauscht © Getty Images

Der Deutschland-Achter will zurück zur alten Dominanz. Dafür wird die Besetzung des Flaggschiffs des DRV gleich auf fünf Positionen verändert.

Mit einer stark verjüngten Mannschaft nimmt der Deutschland-Achter das Fernziel Olympia 2020 in Tokio in Angriff.

Vier Silbermedaillengewinner von Rio bilden im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) künftig das Gerüst, hinzu kommen drei Neulinge und zwei Rückkehrer. Den ersten Härtetest muss das deutsche Paradeboot schon vom 26. bis 28. Mai bei der EM im tschechischen Racice bestehen.

"Zwischen 2008 und 2012 gab es eine Dominanz des Deutschland-Achters, das ist leider nach London und bis Rio gekippt, da waren die Briten vorne. Jetzt wollen wir das erneut kippen und vorne landen", sagte Bundestrainer Uwe Bender am Donnerstag im Ruderleistungszentrum Dortmund.

Der 58-Jährige hat den Achter übernommen, weil der langjährige Erfolgscoach Ralf Holtmeyer für ein Jahr den U23-Nachwuchsbereich unterstützt.

Ihre Plätze aus dem Rio-Achter behalten neben Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) auch Malte Jakschik (Rauxel), Richard Schmidt (Trier) und Steuermann Martin Sauer (Berlin), die seit 2009 ununterbrochen dabei sind.

Felix Wimberger (Passau) und Maximilian Planer (Bernburg) wurden nach 2014 zum zweiten Mal berufen. Erstmals dabei sind Johannes Weißenfeld (22/Herdecke) und Jakob Schneider (23/Essen) sowie Torben Johannesen (22/Hamburg), dessen sechs Jahre älterer Bruder Eric 2012 in London Gold im Achter geholt hatte.

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