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Die Olympischen Winterspiele finden 2018 im südkoreanischen Pyeongchang statt
Die Olympischen Winterspiele 2018 steigen in Pyeongchang © Getty Images

Die verfeindeten Landesteile Süd- und Nordkorea nähern sich auf sportlicher Ebene an. Südkorea lädt den Norden zu den olympischen Spielen 2018 ein.

Südkorea will die Eiszeit gegenüber dem Norden des geteilten Landes beenden. Der neue Präsident Moon Jae-In hat Nordkorea anlässlich der Eröffnung der Taekwondo-WM im südkoreanischen Muju eingeladen, an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang teilzunehmen. "Ich glaube an die Kraft des Sports, Frieden zu bringen", sagte Moon.

Wenn eine nordkoreanische Delegation an den Winterspielen teilnehme, "wird es bedeutend dazu beitragen, die olympischen Werte Freundschaft und Frieden umzusetzen", sagte der 64-Jährige, der im letzten Jahr des Korea-Krieges 1953 geboren wurde. Fünf Jahre vorher war Korea geteilt worden.

Moon wurde im Mai dieses Jahres zum zwölften Präsidenten Südkoreas gewählt. Der Menschenrechtsanwalt, dessen Vater aus dem Norden geflüchtet war, hat sich unter anderem die Annäherung an Nordkorea zum Ziel gesetzt.

Vor zwei Wochen hatte Moon bereits Pläne verbreitet, wonach Südkorea die Fußball-WM 2030 gemeinsam mit Nordkorea, China und Japan ausrichten könne. Darüber sprach er bereits persönlich mit Gianni Infantino, dem Präsidenten des Fußball-Weltverbandes FIFA.

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