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Bis zu den Winterspielen in Pyeongchang sollen die Doping-Kontrollen erhöht werden
Bis zu den Winterspielen in Pyeongchang sollen die Doping-Kontrollen erhöht werden © Getty Images

Eine internationale Task-Force sagt der Dopingmanipulation den Kampf an. Es werden mehr Tests als vor den Sommerspielen 2016 in Rio vorgenommen.

Eine Task-Force des organisierten Sports will mit einer drastischen Erhöhung der Tests die Ausbreitung der Dopingmanipulationen eindämmen.

Die Spezialeinheit, an der sich neben dem Internationalen Olympischen Komitees (IOC) auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sowie die internationalen Sportverbände beteiligen, hat von April bis November 2017 fast 7000 Tests an 4000 Athleten aus 62 Ländern vorgenommen, das sind rund 50 Prozent mehr als in der gleichen Zeitspanne vor Olympia 2016 in Rio.

"Wir gehen davon aus, dass es bis zu den Spielen 20.000 Tests sein werden", sagte Richard Budgett, Direktor für Medizin und Wissenschaft im IOC, in Lausanne.

Ein Schwerpunkt lag auf Russland, das durch sein Dopingsystem während der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 in die Kritik geraten ist. Russische Athletinnen und Athleten wurden 1240 Tests unterzogen, deutsche Sportler folgen mit 844 Tests auf Rang zwei. Über mögliche positive Tests machte das IOC keine Angaben, dafür seien die internationalen Sportverbände zuständig.

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