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Natalie Geisenberger sicherte sich bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi Gold © Getty Images

Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das deutsche Team bei den Olympischen Winterspielen am meisten von einem Komplett-Ausschluss Russlands profitiert hätte.

Dass russische Sportler bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang in der Folge des Doping-Skandals unter neutraler Flagge antreten dürfen, wirkt sich laut einer Studie zum Nachteil des deutschen Teams aus. 

Der amerikanische Daten- und Analysedienst Gracenote errechnete einen veröffentlichten Medaillenspiegel, bei dem die russischen Sportler nicht berücksichtigt wurden. Demnach hätten die Deutschen in Abwesenheit der Russen fünf Medaillen mehr gewonnen als mit ihnen. Für Norwegen wäre viermal Extra-Edelmetall möglich gewesen.

Gracenote sagt der deutschen Mannschaft in Südkorea (9. bis 25. Februar) unter anderem auf Grundlage der Ergebnisse der vergangenen Weltmeisterschaften in den jeweiligen Sportarten 40 Medaillen voraus. 14 Mal Gold, 12 Mal Silber und 14 Mal Bronze könnte es für die deutschen Athleten geben.

Das würde am Ende den ersten Platz im Medaillenspiegel bedeuten. Wird dieses Ergebnis erreicht, wäre es das beste deutsche Resultat seit Salt Lake City 2002. In Sotschi hatte es nur 19 Medaillen, davon acht goldene, gegeben.

Den Russen blieb ein Komplett-Ausschluss erspart, noch ist aber unklar, wie viele Athleten tatsächlich dabei sind.

Zuletzt hieß es aus Moskau, dass "mehr als 200 Sportler" die Qualifikations-Kriterien erfüllen. Gracenote will am 9. Februar eine weitere Studie veröffentlichen, die alle Russen berücksichtigt, die an den Wettbewerben teilnehmen dürfen.

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