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Die russischen Paralympics-Athleten dürfen auch weiterhin nicht in Rio antreten
Die russischen Paralympics-Athleten dürfen auch weiterhin nicht in Rio antreten © Getty Images

Die russischen Paralympics-Athleten haben in ihrem Kampf um eine Teilnahme an den schon zur Hälfte absolvierten Paralympics in Rio de Janeiro eine weitere juristische Niederlage erlitten - und damit wohl keine Chance mehr auf einen Start in Brasilien.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf wies am Dienstag sämtliche 94 Einzelklagen russischer Athleten ab. Mit den Anträgen auf Einstweilige Verfügungen auf Zulassung zu den Paralympics hatten die Sportler versucht, ihren Start in zweiter Instanz zu erzwingen.

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hatte Russland wegen erwiesenen Staatsdopings komplett von den Spielen ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS und das Schweizer Bundesgericht hatten diese Entscheidung bestätigt.

Auch beim Landgericht am IPC-Sitz Bonn waren die russischen Sportler in erster Instanz mit ihren Einzelanträgen gescheitert.

Am Dienstag gab auch der Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf dem IPC recht. "Die einzelnen russischen Sportlerinnen und Sportler haben nach der Suspendierung des Russischen Paralympischen Komitees keinen Anspruch auf Teilnahme an den Paralympischen Spielen", hieß es in der Begründung.

"Denn das IPC hat die Mitgliedschafts- und damit auch die Melderechte des Russischen Paralympischen Komitees aus sachlichen Gründen wirksam suspendiert. Es hat ein fundamentales und berechtigtes Interesse, einen fairen und sportlichen Wettkampf zu gewährleisten."

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