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Raphael Schäfer bekam von SPORT1-Moderatorin Laura Wontorra die Trophäe für die Weisse Weste überreicht © SPORT1

Den Aufstieg in die Bundesliga hat er knapp verpasst. Dafür erhält Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer die Weisse Weste für die meisten Zu-Null-Spiele der letzten Saison.

Im Rahmen des Montagsspiels der Zweiten Liga zwischen dem 1. FC Nürnberg und 1860 München wurde Club-Torwart Raphael Schäfer mit der "Weissen Weste" als bester Keeper der vergangenen Saison geehrt. In seinen 14 Einsätzen spielte der 37-Jährige fünfmal zu null.

Kein anderer Torhüter hielt seinen Kasten so oft sauber wie der Routinier.

"Ich habe nicht so viele Spiele gemacht und hatte auch einige Verletzungen", sagte Schäfer bei SPORT1.

Schäfer spielte im Vorjahr mit Nürnberg eine starke Saison. Nach einem schwachen Start landete der neunmalige Deutsche Meister am Ende in der Relegation, scheiterte dort aber an Eintracht Frankfurt. "Die Saison ist schon zu Ende. Ich freue mich, dass es so gut gelaufen ist. Es wäre schön, wenn es diese Saison auch so laufen würde", sagte Schäfer.

Aufgrund von Knieproblemen fehlte Schäfer am Montag und muss auch sonst um seinen Platz zwischen den Pfosten kämpfen.

"Mit 37 Jahren ist bei ihm das Ende der Karriere logischerweise näher als der Anfang. Thorsten Kirschbaum hat sich das Vertrauen des Trainers und der Mannschaft verdient. Man wird sehen, wie der Trainer sich in den nächsten Wochen entscheidet", sagte Nürnbergs Manager Andreas Bornemann bei SPORT1.

"Thorsten kriegt die Möglichkeit, weil Raphael sich verletzt hat. Ich hoffe, dass er die Leistung des Trainings und der Vorbereitungsspiele bringen kann", sagte Trainer Alois Schwartz im Gespräch mit SPORT1.