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Arjen Robben (2.v.l.) erzielt sein 75. Bundesliga-Tor
Arjen Robben (2.v.l.) erzielt sein 75. Bundesliga-Tor © Getty Images

München - Die Münchner stellen gegen den 1. FC Köln gleich zwei neue Bestmarken auf. Dem VfB Stuttgart wird seine Fehlerquote zum Verhängnis. Daten zur den Samstagsspielen.

Der FC Bayern hat mit dem 4:0 (2:0) über den 1. FC Köln gleich zwei neue Bestmarken aufgestellt.

Für die Münchner war es im 1714. Bundesliga-Spiel nicht nur der historische 1000. Sieg, mit 33 Treffern nach zehn Spieltagen stellte man zugleich einen neuen Torrekord auf.

Außerdem hat Arjen Robben ein perfektes Comeback hingelegt: Nach 56 Tagen Verletzungspause kehrte der Niederländer gegen die Rheinländer ins Team zurück - und war gleich erfolgreich.

In der 36. Minute schoss der 31-Jährige zur Führung für den FCB ein und erzielte damit sein 75. Bundesliga-Tor. Dennoch hatte er nach seiner langen Pause in Sachen Zweikampfstärke (nur 25 Prozent gewonnene Duelle) und Passquote (80 Prozent angekommen) durchaus noch einige Luft nach oben.

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Lewandowski jagt den "Bomber"

Unterdessen bejubelte Robert Lewandowski in der 62. Minute bereits seinen 13. Saisontreffer - und alle sind ihm jeweils in der zweiten Halbzeit gelungen.

Der Pole wandelt damit weiter auf den Spuren seines wohl prominentesten Vorgängers: 13 Tore nach zehn Spieltagen hatte zuletzt 1968/69 Vereinsikone Gerd Müller auf dem Konto - der "Bomber" hatte damals sogar schon 15 Mal ins Schwarze getroffen.

Dass das Gastspiel an der Isar für die Geißböcke nicht noch schlimmer endete, war ansonsten vor allem Torhüter Timo Horn zu verdanken, der mit neun abgewehrten Schüssen den Saisonrekord einstellte.

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Leverkusen baut Serie aus

Bei Bayer Leverkusens 4:3 (0:0) gegen den VfB Stuttgart ging es ebenfalls hoch her - allerdings erst nach dem Seitenwechsel.

Zum ersten Mal in dieser Saison fielen in einem Spiel gleich sieben Treffer innerhalb einer Hälfte.

Dabei drehte die nun bereits seit fünf Partien ungeschlagene Werkself erstmals seit über fünf Jahren einen Rückstand mit zwei Toren in einen Sieg (3:2 beim VfL Wolfsburg am 16. Oktober 2010).

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Doppelter Negativrekord für Stuttgart

Auf der Gegenseite bedeuten bloß sieben Punkte nach zehn Spieltagen für die Schwaben die schlechteste Ausbeute der Vereinsgeschichte.

Die Mannschaft von Trainer Alexander Zorniger kriegt ihre Abwehrprobleme einfach nicht in den Griff und hat mittlerweile schon 23 Gegentore kassiert - das ist ein weiterer klubinterner Negativrekord.

Nicht nur die Innenverteidiger Toni Sunjic (57 Prozent) und Youngster Timo Baumgartl (42 Prozent) gewannen zu wenige Zweikämpfe, auch auf der Sechserposition fehlte ohne den verletzten Christian Gentner und den gesperrten Serey Die der Biss.

Die Stellvertreter Daniel Schwaab (50 Prozent) und Carlos Gruezo (40 Prozent) setzten sich zu selten durch. Das größte Problem war allerdings die schlechte Passquote - nur 58 Prozent der Zuspiele kamen an.