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Alejandro Galvez
Alejandro Galvez produzierte sein erstes Eigentor in der Bundesliga © Getty Images

Unglücksrabe Galvez beschert Werder Bremen die "Spitzenposition" in einer wenig schmeichelhaften Statistik. Die Bilanz des VfB Stuttgart bereitet Sorgen. Daten.

Werder Bremen ist Tabellenführer - allerdings in einer wenig schmeichelhaften Statistik. Die bisherige Bilanz des VfB Stuttgart weckt böse Erinnerungen. Und Rückkehrer Max Kruse glänzt mal wieder gegen seinen Ex-Klub.

SPORT1 präsentiert die Top-Fakten:

  • Bremer Pechvögel: Werder Bremen ist neuer "Spitzenreiter" - allerdings in einer unrühmlichen Statistik. Das Eigentor von Alejandro Galvez war das 54. in der Bremer Bundesliga-Historie. Damit übernahm Werder in dieser unrühmlichen Statistik die alleinige Führung vor Eintracht Frankfurt (53 Eigentore).
  • Bedrohliche Parallelen beim VfB: Stuttgart kassierte beim 0:4 gegen den FC Augsburg bereits die neunte Pleite der laufenden Saison, zudem hat das Team von Alexander Zorniger bereits 31 Gegentore auf dem Konto. Nur einmal war der VfB nach 13 Spieltagen genauso schlecht: 1974/75 kassierten die Schwaben ebenfalls neun Niederlagen und 31 Gegentore - und stiegen am Saisonende ab.
  • Bitterer Nachmittag: Tyton-Vertreter Odisseas Vlachodimos kam in dieser Saison zum dritten Mal zum Einsatz und kassierte in diesen drei Spielen acht Gegentore.
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  • Angstgegner lehrt Hannover das Fürchten: Das Team von Michael Frontzeck musste in Gladbach bereits die achte Saisonniederlage einstecken und verlor damit in den vergangenen sieben Spielen gegen die Borussia zum sechsten Mal.
  • Offensive Wölfe: Wolfsburg feiert beim 6:0-Kantersieg gegen Bremen seinen höchsten Ligasieg seit 15 Jahren und baute seine Serie auf 29 Heimspiele ohne Niederlage aus.
  • Kruse macht Werder das Leben schwer: Rechtzeitig zum Duell mit seinem Ex-Klub kehrte der Wolfsburger Stürmer zurück - und wie: zwei Tore erzielte der Nationalspieler selbst, Vieirinhas erstes Saisontor bereitete er vor. Damit kommt Kruse auch elf Torbeteiligungen in den vergangenen sieben Spielen gegen Bremen.
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  • Schürrle im Aufwind: Der Nationalspieler bereitete gegen Bremen zwei Wolfsburger Tore vor und wies damit doppelt so viele Assist vor, wie im bisherigen Verlauf der Saison.
  • Werder historisch schwach: Die Bremer kassierten bereits die achte Niederlage der laufenden Spielzeit, so viele waren es zuletzt in der Saison 19974/75 nach 13 Spielen.
  • Augsburg feiert Rekordsieg: Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison beendete Markus Weinzierls Team eine Durststrecke von sieben sieglosen Spielen in Serie. Gegen den VfB gewannen die bayerischen Schwaben damit die vergangenen sechs Vergleiche. Zugleich war das 4:0 der höchste Sieg in der Augsburger Liga-Historie.
  • Raffael blüht auf: Der Treffer zum 2:1-Endstand gegen Hannover war bereits sein sechster Treffer in den vergangenen sieben Spielen
  • Schubert so gut wie Lattek: Auch in seinem ersten Spiel als offizieller Cheftrainer der Gladbacher hält die Serie von Andre Schubert. Keine Niederlage in den ersten acht Spielen schaffte zuvor nur Udo Lattek vor 40 Jahren. Und eine weitere Serie hielt: Immer wenn die Borussia unter Schubert in Führung ging, gewann sie auch.
  • Chicharito baut Tor-Serie aus: Im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt schnürte der Mexikaner in der ersten Hälfte seinen ersten Doppelpack in der Bundesliga - und baute damit seine beeindruckende Torserie der vergangenen Wochen weiter aus. Der 27-Jährige traf damit in den vergangenen sieben Pflichtspielen immer. In 15 Pflichtspielen hat der Offensivspieler bemerkenswerte zwölf Tore erzielt. Zugleich traf er als erster Mexikaner doppelt in einem Bundesligaspiel.