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Olaf Thon macht sich für die Einführung des Videobeweises stark. © SPORT1

Zwei schwere Fehler der Unparteiischen in München bringen Olaf Thon in Rage. Der SPORT1-Experte übt harte Kritik am Linienrichter und sieht nur eine logische Konsequenz.

Olaf Thon hat sich in der Telekom Spieltagsanalyse auf SPORT1 für die Einführung des Videobeweises starkgemacht.

Am vergangenen Wochende hatten unter anderem in München die Unparteiischen den Spielausgang mit zum Teil gravierenden Fehlentscheidungen maßgeblich beeinflusst.

So hatten vor dem Treffer zum 2:0 beim 4:0-Sieg des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart mit Arjen Robben, Thomas Müller und Robert Lewandowski gleich drei Spieler der Münchner im Abseits. Da der Pfiff von Schiedsrichter Bastian Dankert jedoch ausblieb, traf Douglas Costa kurz darauf – die Partie war damit praktisch gelaufen.

Thons Urteil dazu ist eindeutig: "Er (der Linienrichter) ist nur dafür da, hauptsächlich solche Situationen zu sehen. Er wird genau für solche Situationen geschult."

Auch in der Folge wurden die Gäste benachteiligt, als einem regulären Treffer von Timo Werner wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt wurde.

Die Häufigkeit der spielentscheidenden Fehler der Unparteiischen lässt für Thon daher nur einen Schluss zu: "Der Videobeweis muss kommen"

Auch Gaudinos Anmerkung, dass der Fußball dann keine Diskussionen mehr liefern würde, lässt der Ex-Bundesligaprofi des FC Schalke 04 und des FC Bayern nicht gelten. "Gesprächsbedarf wird immer da sein", so Thon.