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Nach Meinung des SPORT1-Experten müssen Profis heutzutage auch mit heftiger Kritik umgehen können. Strunz rät den Spielern sogar, die Reaktionen nicht zu verfolgen.

Für SPORT1-Experte Thomas Strunz ist die Kritik an Mats Hummels nach dessen Eigentor beim 1:3 von Borussia Dortmund beim Hamburger SV kein Wunder.

"Man muss sich bewusst sein, dass es nicht nur Sonnenschein-Nachrichten gibt, sondern dass man sich vor allem angesichts der Anonymität im Netz mit Dingen beschäftigen muss, die wirklich an der Realität vorbeigehen und einfach nur Katastrophe sind", sagte Strunz in der Telekom Spieltaganalyse auf SPORT1.

Der ehemalige Fußball-Profi rät Spielern sogar dazu, die Reaktionen im Internet nicht zu lesen. "Da sieht man mal, was die sozialen Netzwerke bei Spielern auslösen und bewirken können. Ich halte das für relativ unnötig, das zu verfolgen", fügte Strunz hinzu.

Hummels reagiert auf Kritik

Hummels war nach massiver Kritik an seiner Person am Montag der Kragen geplatzt. "Jetzt ist's aber mal gut mit der völlig überzogenen Kritik. Unglaublich was man sich wohl gefallen lassen muss! Weit an der Realität vorbei", schrieb der Nationalspieler bei Twitter.

Den Patzer beim HSV kann Strunz jedoch auch nicht ganz nachvollziehen. "Es ist nicht erklärbar. Und Mats wird es wahrscheinlich auch nicht erklären können, was er da gemacht hat. Das sind solche Spiele, wo man als Spieler danach in der Kabine sitzt und sich fragt: 'Was war das denn eigentlich heute'", so der 47-Jährige weiter.