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Anthony Modeste vom 1. FC Köln
Anthony Modeste (2.v.l.) trifft so oft wie kein anderer Spieler Aluminium © Getty Images

Der Kölner Angreifer trifft gegen die Hertha nur den Pfosten und ist damit Saison-Rekordhalter. Per Skjelbred sorgt für eine kuriose Premiere. Die Datenanalyse zu Köln - Hertha.

Auf diesen Rekord würde Anthony Modeste sicherlich gerne verzichten: Bei der 0:1-Niederlage seines 1. FC Köln gegen Hertha BSC traf der Stürmer zum vierten Mal ans Aluminium.

Kein anderer Spieler in der laufenden Bundesliga-Saison hat so viele Pfosten- und Lattentreffer zu verzeichnen wie der Franzose.

SPORT1 fasst die Datenhighlights der Freitagabend-Partie der Bundesliga zusammen:

1. Kuriose Premiere für Skjelbred

Genau 1817 Minuten hat es gedauert, bis Berlins Per Skjelbred seinen ersten Torschuss der laufenden Saison abgab. In der 9. Minute in Köln war es dann endlich so weit.

Erstmals seit dem 31. Spieltag der vergangenen Spielzeit (Mai 2015) versuchte der zentrale Mittelfeldspieler aus Norwegen sein Glück. Ins Tor ging der Ball natürlich nicht.

Köln und die Hertha im statistischen Vergleich
Köln und die Hertha im statistischen Vergleich © SPORT1

2. Zufallsprodukt von Ibisevic

Wie so oft in dieser Saison hat Vedad Ibisevic den Überraschungs-Dritten der Bundesliga in Führung gebracht. Und das genau in der gleichen Minute wie im Hinspiel.

Beim 2:0 im ersten Aufeinandertreffen netzte der Bosnier ebenfalls in der 43. Spielminute ein.

3. Jubiläum für Maroh

Kölns Dominic Maroh hat gegen die Hertha sein 100. Bundesliga-Spiel bestritten. Der Innenverteidiger hatte 73 Ballkontakte, gewann 60,7 Prozent seiner Zweikämpfe und glänzte mit einer Passquote von 86 Prozent.

Die Jubiläums-Bilanz von Dominic Maroh
Die Jubiläums-Bilanz von Dominic Maroh © SPORT1

4. Dauerbrenner Darida fehlt

Zum ersten Mal 2015/16 musste die "Alte Dame" ohne Vladimir Darida auskommen. Der Mittelfeldmotor fehlte in Köln nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Zuvor lief der Tscheche stets von Beginn an auf.

5. Jarstein unüberwindbar

Einer der besten Akteure des Siegers war Rune Jarstein. Der Schlussmann der Herthaner hielt alles, was auf seinen Kasten kam. Drei großen Chancen entschärfte der 31-Jährige, der Thomas Kraft im Laufe der Saison als Nummer eins abgelöst hatte.

6. Herthas Serie hält

13 Mal ist das Team von Trainer Pal Dardai in Führung gegangen, elf Spiele konnte es danach für sich entscheiden. In zwei Fällen sprang ein Unentschieden heraus.