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1. FC Koeln v FC Bayern Muenchen - Bundesliga
Robert Lewandowski erzielte wettbewerbsübergreifend in dieser Saison bereits 39 Treffer © Getty Images

München - Lewandowski stellt zwei neue Bestmarken auf. Darmstadt verspielt mal wieder eine Führung. SPORT1 zeigt die interessantesten Fakten zum 27. Spieltag.

Robert Lewandowski überholt Bayerns Ohrenschrauber Luca Toni. Auch Sandro Wagner und Claudio Pizarro lassen sich vor dem Tor nicht zweimal bitten.

SPORT1 zeigt interessante Fakten zu den Samstagspartien des 27. Spieltags:

1. Lewandowski der neue Toni

Bereits zum 25. Mal netzte Bayerns Robert Lewandowski gegen Köln in dieser Bundesliga-Saison ein und baute damit vorzeitig seinen persönlichen Rekord von 2013 aus. Für Borussia Dortmund hatte er am Ende der Saison 24 Treffer auf dem Konto und wurde Torschützenkönig.

Genauso oft traf 2008 Luca Toni für die Bayern, womit der "Ohrschrauber" torgefährlichster Ausländer der Münchner war - bist jetzt. Nun kann Lewandowski diese Ehre für sich allein in Anspruch nehmen.

2. Hertha baut Serie aus

Die Hertha ist mit dem 2:1 über Ingolstadt seit neun Heimspielen ungeschlagen - das gab es seit sieben Jahren nicht mehr. Nur zweimal hatte die Alte Dame zu diesem Saison-Zeitpunkt mehr Punkte auf dem Konto, beides mal gelang der Europapokal-Einzug. 

Übrigens: Führt die Hertha erst einmal, was bisher 15 Mal vorkam, kann man sie nicht mehr stoppen. Keine Niederlage bei zwei Remis und 13 Siegen stehen zu Buche.

3. Wölfe fügen sich ihrem Schicksal

Ganz anders der VfL Wolfsburg. Zwar konnten die Wölfe gegen Darmstadt zumindest noch ein Unentschieden erreichen.

Dennoch ist für einen Champions-League-Viertelfinalisten die Bilanz nach Rückständen verheerend: Gerade einmal zwei Remis sprangen noch heraus, neun Mal fügte man sich in die Niederlage. Kleines Trostpflaster für die Fans: In den letzten 72 Heimspielen der Niedersachsen fielen immer Tore.

4. Münchener Tausendsassa

Fun-Fact: Beim Gastspiel in Köln waren die Bayern exakt 1000 Mal am Ball, während die Rheinländer auf 405 Ballberührungen kamen.

5. Die Aufsteiger schwächeln

Der FC Ingolstadt ist seit fünf Spielen sieglos, das gab es zuvor noch nicht für den Aufsteiger in der Bundesliga.

Auch Darmstadt 98 hat keinen guten Lauf. Seit sieben Spielen warten die Lilien auf einen Sieg, so lange wie nie zuvor in dieser Saison. Noch schlimmer aus hessischer Sicht: Unfassbare 24 Punkte gab man noch nach einer Führung ab.

6. Hoffenheim hat den Aufwärts-Mann

Hoffenheims Julian Nagelsmann ist der Trainer der Stunde. Der jüngste Coach der Bundesliga-Geschichte holte beim HSV seinen ersten Auswärts-Sieg, gewann in seinen sieben Partien doppelt so oft wie seine Vorgänger Huub Stevens und Markus Gisdol zusammen und steht in der "Nagelsmann-Tabelle" auf einem starken dritten Platz. Respekt.

7. Darmstadts Lebensversicherung...

...heißt Sandro Wagner. Wagner war in den letzten elf Spielen an zehn Toren direkt beteiligt. Er selbst schoss acht der zwölf letzten Tore.

VfL Wolfsburg v SV Darmstadt 98 - Bundesliga
Sandro Wagner traf auch in Wolfsburg © Getty Images

8. Pizarro wird zur Werder-Legende

Wenn er es denn sowieso nicht schon längst war. Mit seinem Tor gegen Mainz zieht der Peruaner mit Rekord-Torschütze Marco Bode und dessen 101 Treffern im grün-weißen Dress gleich.

9. Schaaf überholt Lattek

Beim Gastspiel in Frankfurt stand Hannover-Trainer Thomas Schaaf zum 523. Mal in der Bundesliga als Trainer an der Seitenlinie. Damit überholt der gebürtige Mannheimer Trainerlegende Udo Lattek, der auf 522 Einsätze kommt. Vor ihm stehen jetzt nun nur noch Erich Ribbeck (568), Jupp Heynckes (642) und Otto Rehhagel (836).

10. Hannover-Horror geht weiter

Zwölf der letzten 13 Spiele verloren, bereits die 20. Niederlage der Saison. In Hannover schwindet langsam aber sicher die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Zehn Punkte müssten die Niedersachsen in den letzten Spielen noch aufholen. Das schaffte vor ihnen noch niemand.