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Franck Ribery vom FC Bayern
Franck Ribery hofft auf das Ende seiner Verletzungsmisere © Getty Images

Der Franzose ist bei seinen Kurzeinsätzen für den FC Bayern kaum zu stoppen. Huntelaar trifft auf seinen Lieblingsgegner. Frankfurt vollzieht einen Wandel. Datenvorschau.

Nicht nur die Fans haben die Rückkehr von Franck Ribery in die Mannschaft des FC Bayern mit großer Sehnsucht erwartet. Auch dem Team tut der Franzose richtig gut. Das belegen seine Statistiken eindrucksvoll.

Der Flügelflitzer war in der laufenden Saison alle 29 Minuten an einem Tor des Rekordmeisters beteiligt. Damit lässt er sogar die Dauerknipser Robert Lewandowski (69 Minuten) und Thomas Müller (70) hinter sich.

Dreimal wurde Ribery eingewechselt, bereitete dabei zwei Treffer vor und erzielte einen selbst. Gegen den FSV Mainz 05 kann er seine Bilanz weiter verbessern. (Alle Spiele ab 19.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER)

SPORT1 blickt mit weiteren Datenhighlights auf die Mittwochspartien des 24. Bundesliga-Spieltags:

1. Bayerns Streben nach Perfektion

Sechs Erfolge im eigenen Stadion fehlen den Rekordjägern des FC Bayern noch, dann dürften die Münchner einen weiteren Bestwert ihr Eigen nennen. Bislang haben sie alle elf Heimspiele gewonnen. Eine hundertprozentige Punktausbeute vor heimischem Publikum brachte bislang noch keine Mannschaft zustande.

FC Bayern gegen Mainz 05
Die Favoritenrolle zwischen Bayern und Mainz ist klar verteilt © SPORT1

2. Mainzer Tabellenführer-Fluch

Wenn es auswärts zum Spitzenreiter geht, müsste der FSV eigentlich gar nicht antreten. Von den bisherigen neun Partien bei Tabellenführern sprang bislang nur ein Punkt heraus. Die Chancen in München stehen auch nicht besonders gut.

3. Reus fehlt nur ein "Skalp"

Marco Reus könnte beim SV Darmstadt seine "Sammlung" komplettieren. Der Aufsteiger ist das einzige aktuelle Bundesliga-Team, gegen das der Offensivspieler von Borussia Dortmund noch kein Tor erzielt hat. Von den noch aktiven Profis gelang nur Bayerns Robert Lewandowski gegen alle aktuellen Mitglieder der deutschen Eliteklasse ein Treffer.

4. HSV-Spezialist Huntelaar

Schalkes Torjäger Klaas-Jan Huntelaar bekommt es in der Bundesliga mit seinem Lieblingsgegner zu tun. Gegen den Hamburger SV traf der Niederländer mit zehn Treffern in neun Spielen so oft wie gegen keinen anderen deutschen Verein.

International hat der Hunter nur gegen Heracles Almelo (elf Tore in neun Partien) öfter eingenetzt. 

Daten Klaas-Jan Huntelaar
Klaas-Jan Huntelaar ist mit seiner Torausbeute in der laufenden Saison sicherlich nicht zufrieden © SPORT1

5. Freistoßschützen treffen nicht mehr

Beim Duell Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden besten Freistoßschützen der vergangenen Saison. Hakan Calhanoglu traf 2014/15 sechs Mal direkt nach einem ruhenden Ball, Bremens Zlatko Junuzovic fünf Mal. In dieser Saison läuft es bei Weitem nicht so gut. Calhanoglu brachte den Ball einmal per Freistoß im gegnerischen Tor unter, Junuzovic noch gar nicht.

6. Frankfurts Wandlung weg vom Spektakel

In den bisherigen 23 Spielen hat Eintracht Frankfurt schon sechs Mal 0:0 gespielt, so oft wie in keiner Saison zuvor. Dabei hat das Team unter Trainer Armin Veh eine komplette Wandlung vollzogen. Unter Thomas Schaaf fielen in den Partien der Hessen in der vergangenen Spielzeit noch die meisten Tore aller Mannschaften. Wie oft klingelt es am Mittwoch bei Hertha BSC?

7. Tore garantiert in Gladbach

Wenn Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart aufeinandertreffen, müsste es schon mit dem Teufel zugehen, sollte die Partie torlos enden. In den bisherigen 23 Spielen der Borussen (Torverhältnis: 45:40) fielen mit 85 Treffern die meisten aller 18 Vereine, in denen der Schwaben (35:44) mit 79 die drittmeisten.

Teams mit den meisten Gegentoren
Stuttgart und Mönchengladbach kassieren die zweit- beziehungsweise viertmeisten Gegentreffer © SPORT1