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Mahmoud Dahoud sammelte gegen Hoffenheim seine Scorerpunkte 13 und 14 © Getty Images

Der Gladbacher ist gegen Hoffenheim vor allem in der Offensive der entscheidende Faktor. In Frankfurt beendet ein Mainzer eine lange Durststrecke. Die Daten.

Eigentlich liegt der Arbeitsbereich von Mahmoud Dahoud eher im defensiven Mittelfeld - dabei ist der 20-Jährige auch in der Offensive für Borussia Mönchengladbach besonders wertvoll.

Mit einem Tor und einer starken Torvorlage hatte Dahoud entscheidenden Anteil am 3:1-Erfolg der Gladbacher gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Insgesamt waren es Dahouds Scorerpunkte 13 und 14 in der laufenden Saison (fünf Tore, neun Assists) - damit hat er genauso viele wie Leverkusens Offensivmann Karim Bellarabi und sogar je einen mehr als die Stürmer Max Kruse und Klaas-Jan Huntelaar auf dem Konto. Schon jetzt hat Dahoud allein in dieser Saison nur einen Treffer weniger erzielt, als sein Sechser-Kollege Granit Xhaka in vier Spielzeiten zusammen.

Mit 12,6 Kilometern war der Mittelfeldspieler zudem Gladbachs laufstärkster Akteur auf dem Rasen.

SPORT1 fasst weitere Daten-Highlights der Samstagsspiele zusammen.

1. Freude über Geschenke

Borussia Mönchengladbach legte bereits zum siebten Mal in dieser Saison einen Blitzstart hin - nur Gegner Hoffenheim traf häufiger in der Anfangsviertelstunde. Beim Gastspiel in Gladbach netzten die Kraichgauer allerdings ins eigene Tor ein. Schon zum dritten Mal in dieser Saison profitierte Gladbach von einem Eigentor des Gegners, nur Leverkusen konnte noch häufiger über ein Missgeschick des Gegners jubeln.

2. Hoffenheimer Offensiv-Duo in Topform

Im Abstiegskampf kann sich Hoffenheim auf die Qualitäten von Kevin Volland und Winterneuzugang Andrej Kramaric verlassen. Besonders Volland findet unter Julian Nagelsmann zurück zu alter Stärke. In den vergangenen elf Spielen unter dem neuen Trainer war der Nationalspieler an neun Treffern beteiligt. Seine Vorlage für Kramaric' achtes Saisontor war Vollands sechster Assist in dieser Zeit.

© SPORT1

3. Hahn besonders effektiv

Der Ersatzmann für Lars Stindl überzeugt gegen Hoffenheim mit einem Tor und einer Vorlage. Damit hat der lange verletzt fehlende Offensivspieler schon jetzt mehr Saisontore auf dem Konto als im Vorjahr - und das in nur zwölf Spielen. Im Vorjahr brauchte er für seine drei Treffer 23 Partien.

4. Eintracht langt ordentlich hin

Eintracht Frankfurt hat den Abstiegskampf angenommen - und das im wortwörtlichen Sinne. Im Spiel gegen Mainz stellte die Kovac-Truppe mit 14 Fouls vor der Pause einen Saisonrekord für die erste Hälfte auf. Auch die fünf Gelben Karten allein im ersten Durchgang markierten eine unrühmliche Bestmarke. Am Ende waren es insgesamt 45 Fouls, weil auch die Mainzer hart zu Werke gingen. Den Saisonrekord verpassten beide Teams aber knapp.

5. Kunstschütze findet Torriecher wieder

Daniel Brosinski beendete eine über siebenjährige persönliche Torflaute – und wie! Sein Freistoßkracher gegen Frankfurt war dabei erst sein zweites Bundesligator überhaupt. Seinen bislang einzigen Treffer erzielte der damalige Kölner beim 2:1-Sieg gegen die Bayern am 21. Februar 2009.