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Mario Götze gewann nur einen seiner 17 Zweikämpfe
Mario Götze gewann nur einen seiner 17 Zweikämpfe © Getty Images

München - Mario Götze beginnt beim FC Bayern, kann sich aber auf dem Platz kaum durchsetzen. Franck Ribery baut seine Serie aus. Darmstadt beweist in Hamburg erneut Köpfchen.

Mario Götze stand beim FC Bayern München zum dritten Mal in der Rückrunde in der Startaufstellung. In der 69. Minute musste der Weltmeister jedoch Thiago Platz machen.

Und der Grund dafür war zumindest statistisch eindeutig: Zwar gab Götze zu diesem Zeitpunkt die meisten Torschüsse beim Rekordmeister ab (2), zeigte sich aber im Zweikampfverhalten äußerst schwach.

Der 23-Jährige gewann lediglich eines seiner 17 direkten Duelle. Das entspricht einer Zweikampfquote von 5,9 Prozent.

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SPORT1 blickt auf weitere Daten-Highlights der Samstagsspiele des 29. Bundesliga-Spieltags:

1. Bayern stellt eigenen Rekord ein

Der FC Bayern feierte gegen den VfB Stuttgart den zwölften Bundesliga-Sieg in Folge. Die Münchner stellten damit ihre eigene Rekordmarke ein. Keine andere Mannschaft konnte diese historische Serie erreichen. Dem Rekordmeister gelang dies zuvor bereits gegen den SC Freiburg und den 1. FC Nürnberg.

Die Schwaben sind auch eine Art Lieblingsgegner für Franck Ribery. Der Franzose lieferte in Stuttgart die Vorarbeit zum 1:0 und war damit wettbewerbsübergreifend in seinen neun Gastspielen beim VfB an elf Treffern beteiligt (fünf Tore, sechs Assists).

2. VfB stellt Eigentor-Rekord auf

Auch der VfB Stuttgart hat einen Bundesliga-Rekord aufgestellt. Allerdings keinen, der zum Jubeln einlädt. Das Eigentor von Georg Niedermeier zum 0:1 gegen den FC Bayern München war bereits das sechste der Schwaben in der laufenden Spielzeit.

Damit hat in dieser Bundesliga-Saison keine andere Mannschaft häufiger ins eigene Netz getroffen. Die sechs Eigentore in einer Spielzeit sind zudem ewiger Rekord.

Dem gebürtigen Münchner Niedermeier unterlief dieses Missgeschick schon zum zweiten Mal in dieser Saison. Am 14. Spieltag hatte der Innenverteidiger beim 1:4 in Dortmund bereits seinen eigenen Torhüter geschlagen.

3. Kopfballungeheuer Sulu

Aytac Sulu traf zum siebten Mal in dieser Saison. Damit ist der Darmstädter bereits jetzt so gut wie Naldo als treffsicherster Abwehrspieler der Vorsaison.

Für Sulu war es schon der sechste Kopfballtreffer. Nur Teamkollege Sandro Wagner kommt ligaweit auf den gleichen Wert. Da verwundert es nicht, dass die "Lilien" mit 14 Kopfballtoren in dieser Kategorie Ligaspitze sind.

4. Joker schlagen ein

Markus Weinzierl und Julian Nagelsmann bewiesen mit ihren Einwechslungen den richtigen Riecher. Augsburgs Trainer brachte Jeong-Ho Hong in der 86. Minute. Der Südkoreaner erzielte mit seinem allerersten Ballkontakt den Siegtreffer.

"Hong wurde eingewechselt um die Abwehr zu stärken und den Punkt abzusichern. Dass er trifft, ist ein absoluter Traum", sagte Augsburgs Sportdirektor Stefan Reuter zu der geglückten Einwechslung.

Hoffenheims Coach Nagelsmann wechselte Nadiem Amiri in der 61. Minute ein. Der Youngster brauchte anschließend nur 77 Sekunden für die 1:0-Führung. Für die TSG war es zudem das erste Saisontor von außerhalb des Strafraums.

5. Bremen verliert Glückstag

Für Werder Bremen war der 9. April immer ein Tag der Freude. Seit der Bundesliga-Gründung 1963 hatten die Norddeutschen an diesem Tag noch nie verloren (fünf Siege, ein Remis). Durch das 1:2 gegen den FC Augsburg am 9. April 2016 riss diese Serie jedoch.