Video

München - Für den Weltmeister von 1990 ist die anhaltende Unruhe im Umfeld der Hauptgrund für die durchwachsene Saison der Königsblauen. Dennoch seien die Ziele noch zu erreichen.

Für Thomas Berthold ist die durchwachsene Saison von Schalke 04 in erster Linie ein Resultat der anhaltenden Unruhe im Umfeld.

"Was bei Schalke phänomenal ist, dass immer irgendwelche internen und externen Nebenkriegsschauplätze geschaffen werden. Man kriegt einfach keine Ruhe in den Verein. Es setzt sich sofort ein Selbstzerfleischungsprozess in Gang - und am Ende gibt es nur Verlierer", sagte der Weltmeister von 1990 in der Telekom Spieltaganalyse auf SPORT1.

Dennoch sei es für die derzeit auf Platz sieben stehenden Königsblauen nach wie möglich, die im vergangenen Sommer ausgerufenen Saisonziele zu erreichen.

"Ein Verein wie Schalke muss Ansprüche stellen. Die Zielvorgabe waren in dieser Saison die Europa-League-Plätze. Da sind sie derzeit noch voll im Soll, vielleicht geht in zwei, drei Wochen sogar doch noch was in Richtung Champions League", meinte der 51-Jährige.

Für S04 spreche dabei vor allem das vergleichsweise leichte Restprogramm im Saisonendspurt.

"Hannover, Augsburg und Hoffenheim sind machbare Gegner. Da hat die Konkurrenz ganz andere Spiele vor der Brust. Und wenn man beim bereits abgestiegenen Hannover noch die Chance auf Platz vier hat und dann nicht gewinnt - dann hat man es eben auch nicht verdient", so Berthold weiter.